Hausordnung
Am Marianum wollen wir durch ein positives Miteinander zwischen Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern nicht nur eine Wohlfühlatmosphäre auf Augenhöhe schaffen, sondern auch die Schüler:innen dabei unterstützen, ihre bestmöglichen Leistungen abzurufen. Die Vielfalt der unzähligen Charaktere, die an einer Schule agieren, soll geschätzt und akzeptiert werden.
Der folgende Verhaltenskatalog, der sich auf die gesamte Schulgemeinschaft bezieht, soll als Leitfaden dafür gesehen werden, dass diese positive Atmosphäre erreicht und gewahrt werden kann.
Allgemeines Verhalten
- Wertschätzung beinhaltet die Anerkennung von Leistungen sowie die Akzeptanz der unterschiedlichen Charaktere einer Gemeinschaft.
- Wir grüßen einander und begegnen einander
- Physische oder psychische Gewalt haben in einer sich zur Wertschätzung verpflichtenden Gemeinschaft keinen Platz.
- Bei Fernbleiben vom Unterricht ist der Klassenvorstand per Webuntis zeitgerecht zu
- Außerschulische Termine werden nicht in die Unterrichtszeiten Arzttermine gelten nur in Ausnahmefällen, andere außerschulische Termine (wie Fahrstunden) gelten niemals als Entschuldigungsgrund, da der Schulerfolg im Vordergrund steht.
- Bei Schulveranstaltungen wahren wir das Ansehen unserer
- Im Schulgebäude und auf dem gesamten Schulareal und auf allen Schulveranstaltungen gilt ein generelles Alkohol-, Drogen- und Rauchverbot (gilt auch für nikotinhaltige Genussmittel und E-Zigaretten)
- In der Unterstufe sowie in der Übergangsstufe und in den Klassen besteht ein generelles Handyverbot. Die Mobiltelefone werden in der ersten Unterrichtsstunde in einem dafür vorgesehenen Spind abgedreht, versperrt und am Ende des Vormittagsunterrichts wieder ausgegeben.
- Für die Unterstufe gilt das Handyverbot auch am Nachmittag, sowohl in der Nachmittagsbetreuung als auch in In der Oberstufe kann jede Lehrperson individuell entscheiden, ob die Telefone aufgrund des Verhaltens abgegeben werden müssen.
- Das Benutzen von Rollern, Skateboards, Bällen ist im Schulgebäude aus Sicherheitsgründen nicht gestattet, bei Mitnahme derselben sind diese entsprechend zu verwahren.
- Das Schulareal (z.B. Vorgarten, Hof ) ist von den Schüler:innen nur unter Aufsicht sachgemäß zu nutzen. Der Zugang zum Schulgebäude ist gestattet.
- Während der Unterrichtszeit darf das Schulgebäude nicht verlassen Davon ausgenommen ist die Pause zwischen Vor- und Nachmittagsunterricht. Auch in „Freistunden“ während des Vormittagsunterrichts ist es nicht gestattet, das Schulareal zu verlassen.
- Die Schule übernimmt keine Haftung für den Verlust von Wertgegenständen. Wertgegenstände müssen im versperrten Spind verwahrt werden.
- Abfälle werden in den dafür vorgesehenen Behältern (Mülltrennung!) Die Beleuchtung im Klassenraum ist im Sinne der Nachhaltigkeit am Ende des Unterrichts abzudrehen und Sessel werden auf die Tische gestellt.
- Wir achten auf eine dem Arbeitsplatz Schule angemessene
- Im Schulgebäude werden keine Kopfbedeckungen, die nicht religiös begründet sind, und keine Kopfhörer oder Ähnliches getragen.
Während des Unterrichts und in den Pausen
- Pünktlichkeit im Klassenraum, vor allem vor der ersten Stunde, aber auch nach den Pausen sind eine Selbstverständlichkeit. Sollte eine Besprechung mit einer Lehrperson zu einer Verspätung führen, ist die unterrichtende Lehrperson soweit möglich vor dem Gespräch in Kenntnis zu setzen.
- Der/ Die Klassensprecher:in meldet sich im Sekretariat, wenn sich zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn keine Lehrperson im Klassenraum befindet.
- Kaugummi kauen und essen sind im Unterricht zu
- Die Tafel wird vor Unterrichtsbeginn gelöscht und der Klassenraum sauber sowie ordentlich
Lehrer:innen
- Wir motivieren unsere Schüler:innen durch einen wertschätzenden
- Wir verstehen uns nicht nur als Wissens- und Wertevermittler:innen, sondern auch als Wegbegleiter:innen unserer Schüler:innen. Wir versuchen auf deren individuelle Bedürfnisse sowie deren private Herausforderungen bestmöglich einzugehen.
- Wir setzen moderne und zielgerichtete Unterrichtsmethoden ein, um die Schüler:innen bestmöglich auf die kompetenzorientierten Leistungsanforderungen vorzubereiten.
Schüler:innen
- Wir gehen wertschätzend mit unseren Mitschüler:innen und Lehrer:innen
- Wir versuchen, aufeinander einzugehen und einander helfend zur Seite zu
- Wir bemühen uns, durch aktive Arbeitshaltung, Pünktlichkeit und Aufmerksamkeit die bestmöglichen Leistungen zu erbringen und verpflichten uns, Versäumtes nachzuholen (in der Oberstufe in Absprache mit den Lehrer:innen im Rahmen einer Fehlstundenprüfung).
- Wir halten unseren Klassenraum sauber, gehen schonend mit dem Schulmobiliar um und sind uns bewusst, dass wir die Kosten für mutwillig verursachte Schäden zu tragen haben.
- Wir akzeptieren auch, dass eine Nichteinhaltung eine Verletzung der Regeln Konsequenzen nach sich zieht (siehe Verhaltenspyramide).
Eltern/Erziehungsberechtigte
- Im Sinne einer gelebten Schulpartnerschaft unterstützen wir unsere Kinder bei dem Ziel, einen Schulabschluss zu erreichen, indem wir uns an ihrem Lernfortschritt interessiert zeigen und sie bestmöglich motivieren.
- Wir sind uns unserer vorrangigen Erziehungsaufgabe und der Bedeutung als Vorbilder für unsere Kinder bewusst und versuchen dies auch im Rahmen der Schulpartnerschaft deutlich zu
- Wir achten darauf, dass unsere Kinder pünktlich zum Unterricht
- Als Kommunikationsplattform mit dem Lehrkörper wird vor allem der Nachrichtendienst von Webuntis verwendet.
- Wir informieren den Klassenvorstand/ die Klassenvorständin in Form einer schriftlichen Entschuldigung via Webuntis möglichst frühzeitig über das Fernbleiben unserer Kinder vom
- Bei Fehlen an Schularbeits- oder Prüfungstagen ohne offizielle Freistellung muss eine ärztliche Bestätigung gebracht werden. Das gilt auch, wenn an einem Tag direkt vor oder nach Ferien gefehlt wird.
- Wir achten im Sinne der Gesundheit unserer Kinder auf eine ausgewogene Ernährung -Energydrinks und Softdrinks sollten in der Oberstufe vermieden werden. In der Unterstufe und Übergangsstufe sind diese Getränke – in Absprache mit der Schulärztin –untersagt.
Verhaltensvereinbarung
- Die Verhaltenspyramide zeigt uns Schüler:innen mögliche Konsequenzen auf, die bei Fehlverhalten gesetzt Wir sind uns bei den gesetzten Maßnahmen bewusst, dass diese primär ein Mittel dazu sind, unsere Mitschüler:innen, die Lehrpersonen und das leistungsfördernde Arbeitsklima zu schützen.
- Bei den jeweiligen Stufen werden Vereinbarungen getroffen, bei deren Nichteinhaltung automatisch eine Zuordnung zur nächsten Stufe (Bei völlig mangelndem Willen an Verbesserung ist auch das Überspringen von Stufen der Verhaltenspyramide möglich.)
- Alle Konfliktparteien haben das Recht, eine Vertrauensperson (Schüler:innenvertretung, Schulpsychologe, Elternvertretung...) bei entsprechenden Gesprächen hinzuzuziehen.
- Je nach Einsicht des Schülers der Schülerin sind im Einzelfall auch Maßnahmen zur Wiedergutmachung möglich (Engagement bei Schulveranstaltungen, Reinigung etc.).
- Die im Anschluss an die Verhaltenspyramide angeführten Verfehlungen sind als Beispiele gedacht und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
- Die entsprechenden Vorfälle werden gegebenenfalls im elektronischen Klassenbuch
- Verbesserung der „Einstufung“ innerhalb der Verhaltenspyramide „Rehabilitation“ durch konstruktive Mitgestaltung am Schulleben jederzeit möglich.