Realgymnasium

Veranstaltungen und Aktivitäten

Sozialprojekte am Stiftertag

Die Sozialprojekte einer jeden Klasse standen am 15. Mai, unserem Stiftertag zu Ehren des Schulgründers Johannes De La Salle (1651-1719), im Fokus. Insgesamt 11 Klassen haben ihre karitativen Aktionen präsentiert. Zuerst gab es eine Andacht, in der die Verbindung zwischen unserem Schulstifter und unseren vielfältigen Aktionen deutlich wurde: Der heilige Johannes De La Salle setzte sich für benachteiligte Menschen ein und Schülerinnen und Schüler können es ihm heute gleichtun. 

 

Unter den vorgestellten Projekten waren zum Beispiel: Besuch von Caritas-Einrichtungen und Mitarbeit, Workshop der Young Caritas zum Thema Armut, mehrere Lebensmittel-Sammelaktionen, Besuch des St. Carolusheims (Altersheim), …  Was die unterschiedlichen Projekte eint, ist der Fokus auf Menschen, die Hilfe benötigen.

Die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass sich der Einsatz für die Mitmenschen lohnt. Sie konnten auch lernen, dass sozial relevante Themen uns alle angehen und es in Wien sehr viele Möglichkeiten gibt, sich zu engagieren. 

Mag. Bernd Huber 

 

Ostergottesdienst: „Die Schöpfung bewahren“ 4.4.2024

Zum ersten Mal in diesem Schuljahr feierten wir Gottesdienst mit Eucharistie, die nachösterliche Messe in der Pfarrkirche Gersthof (4.4.2024).  

Ostern – Jesu Auferstehung - fällt in eine schöne Zeit im Kreislauf der Natur: Im Frühling erwacht neues Leben und es sprießt und blüht schon allerorts. So passt es gut, dass dieser Gottesdienst unter dem Motto „Die Schöpfung bewahren“ stand. Denn als Pilgrim-Schule haben wir am Marianum den besonderen Auftrag, Gottes gute Schöpfung, die Natur, zu bewahren. Das heißt auch, etwas gegen Umweltzerstörung und gegen den Klimawandel zu unternehmen.

Im Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi kommt zum Ausdruck, dass wir den Wert der Natur und des Lebens schätzen. Schülerinnen und Schüler haben den Sonnengesang vorgelesen und dazu Bilder gemalt. Zelebriert wurde die Messe von unserem Schulseelsorger, Altpfarrer Norbert. Wie immer mit dabei: der Schulchor, unterstützt vom Team der MusiklehrerInnen (Prof. Lichtenberger, Payr, Pollak, Walch). 

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten! 

Mag. Bernd Huber 

Abschlussreise Budapest 8AB

Abschlussreise 8AB – Budapest 

Vor den letzten Schularbeiten und den Maturaprüfungen ging es für beide 8. Klassen auf Abschlussreise nach Budapest. Die drei Tage waren eine perfekte Ablenkung vom normalen Schulalltag und boten eine gute Gelegenheit, um Motivation für die letzten Etappen zu tanken. Hier ein kleine Zusammenfassung der Reise:

TAG 1 

Unsere Reise nach Budapest begann früh am Morgen um 9h45 beim Hauptbahnhof Wien. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden Zugfahrt kamen wir schließlich in unserem Hotel an. Das Hotel bot schöne Zimmer, ein Frühstücksbuffet und ein lokales Verkehrssystem direkt vor der Tür an. Dann haben wir im Zuge einer ca. drei-stündigen Führung einiges über die Altstadt Budapests gelernt. Mit der U-Bahn ging es gemeinsam mit dem Tourguide rauf auf die Fischerbastei.

Zu Beginn sind wir einen Hügel über das ehemalige jüdische Viertel hochgegangen, das sich als sehr schöne Umgebung herausgestellt hat. Uns wurde erzählt, dass in diesem Teil der Stadt namens Buda hauptsächlich Wohnsiedlungen sind. Oben angekommen haben wir die Königsburg gesehen, die uns architektonisch sehr fasziniert hat. Weiter durch die Altstadt kamen wir schließlich zum Sitz des Ministerpräsidenten und weitere Ministerien, die zurzeit restauriert werden, gesehen.

Wir sind außerdem an der Matthiaskirche und dem Burgpalast vorbeigekommen und durften einen schönen Ausblick über die Stadt genießen. Am Rückweg sind wir über die Kettenbrücke an der Donau gefahren und sind schließlich zum Hotel, in dem wir Abend gegessen haben, spaziert. Auf dem Weg dorthin haben wir unter anderem noch die Stephansbasilika gesehen und haben unsere Lateinkenntnisse beim Entschlüsseln des Schriftzuges auf der Fassade aufgefrischt.

Nach dem Abendessen sind wir erneut eine kleine Runde durch die Stadt spaziert und schließlich zu unserem Hotel gefahren, um uns auszuruhen. 

 

 

TAG 2 

An unserem zweiten Tag in Budapest führte uns unser erster Weg ins Stadtwäldchen. Zum Glück spielte das Wetter mit und wir konnten den Park bei schönem Sonnenschein genießen. Wir besuchten den Spielplatz, tranken Kaffee, spielten und hielten sogar Referate. Anschließend besichtigten wir die Synagoge, die zu den größten der Welt zählt, und erhielten eine Führung durch das Gelände. Im Anschluss daran besuchten wir das Jüdische Museum, in dem uns eine Vielzahl religiöser Gegenstände präsentiert wurden. Wir haben anschließend die Gelegenheit bekommen, in Kleingruppen die Stadt zu erkunden.

 

Einige haben im Food Court namens Karavan gegessen und traditionelle ungarische Speisen probiert. Nachdem wir schon einmal essen gegangen sind, bekamen wir glücklicherweise am Abend eine weitere Mahlzeit. Wir haben eine Portion bekommen, die eine halbe Familie hätte, satt machen können, und haben diese klarerweise komplett aufgegessen. Anschließend sind wir für kurze Zeit in ein "Food-Koma" gefallen. Nach einem unvergesslichen Restaurantbesuch haben wir eine Bootstour unternommen.

 

Die Tour war wunderschön, da die abendliche Kulisse Budapests atemberaubend ist. Zum Abschluss unseres letzten Abends haben wir noch einen Spaziergang durch die kleinen Gassen gemacht.Nach dem Abendessen sind wir erneut eine kleine Runde durch die Stadt spaziert und schließlich zu unserem Hotel gefahren, um uns auszuruhen. 

TAG 3 

An unserem letzten Tag sind wir nach Abräumen unserer Zimmer zum Parlament gefahren, wo wir uns bei einer Führung das Gebäude, sowie die Stephanskrone und die Krönungsinsignien besichtigt haben. Nach dem Halten zweier Referate von unserer Gruppe, benutzten einige von uns das Riesenrad, welches einen phänomenalen Ausblick auf die Stadt bot.

 

 

In der darauffolgenden Stunde, wo wir Freizeit hatten, aßen die meisten Schüler zu Mittag und schlussendlich wurde das Gepäck aus dem Hotel geholt und wir fuhren zum Bahnhof, wo die letzten Präsentationen stattgefunden haben. Danach ging es schon wieder zurück nach Wien! 

Besuch der Roy Lichtenstein Ausstellung 5B

Am 18.03.2024 begab sich die Klasse 5B im Rahmen des Kunstunterrichts auf eine Exkursion zur Kunstausstellung "Roy Lichtenstein: Zum 100. Geburtstag". Die Ausstellung in der Albertina bot uns einen Einblick in das Leben und Werk dieses bedeutenden Künstlers der Pop Art.

Nach einer einführenden Führung durch die Ausstellung wurden wir in Gruppen durch die verschiedenen Galerieräume geführt. Dort bestaunten wir eine Vielzahl von Lichtensteins ikonischen Werken, darunter seine berühmten Comic-inspirierten Gemälde, aber auch Skulpturen und Drucke, die sein breites künstlerisches Repertoire illustrierten.

Insgesamt war der Ausflug nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern auch eine inspirierende Erfahrung für uns alle. Die Klasse gewann nicht nur einen tieferen Einblick in das Werk von Roy Lichtenstein, sondern konnte auch die eigenen künstlerischen Fähigkeiten weiterentwickeln.

Workshop "Toleranz und Vielfalt" 5A

 

Folgende Gedanken der SchülerInnen der Klasse 5a zum lehrreichen sowie interessanten Workshop „Toleranz und Vielfalt“, der am 6.12.23 von der youngCaritas veranstaltet worden ist, ermöglichen einen kurzen Einblick:

„Wir haben über viele spannendende Themen gesprochen. Besonders sind bei mir die Begriffe ,Diskriminierung´ und ,Rassismus´ hängen geblieben. Über diese haben wir dann auch noch am nächsten Tag in der Schule ausführlich weiterdiskutiert.“

 

„Wir alle kommen unterschiedliche auf die Welt, doch aufgrund dieser Unterschiede dürfen wir uns auf keinen Fall beleidigen.“

 

„Besonders lustig waren die Spiele, die mir zeigten, dass ich persönlich viele Privilegien habe, die mir gar nicht bewusst waren.“

 

„Egal wie wir aussehen, wir sind alle Menschen und sollten somit alle gleich behandelt werden!“

Rorate und Adventkranzsegnung 2023

Zum zweiten Mal nach 2022 konnte heuer eine Rorate gefeiert werden. Am 4. Dezember 2023 um 7 Uhr am Morgen kam eine kleine Schar – LehrerInnen und SchülerInnen mit ihren Eltern - in der Schulkapelle zusammen, um in den Advent zu starten. Bei Kerzenschein wurde gebetet und gesungen und Momente der Stille luden zur Besinnung ein. Geleitet wurde der Wortgottesdienst wieder von unserem Schulseelsorger, Priester Norbert Rodt.

Anschließend war noch Zeit für eine Agape unter dem Motto „Frühstück to go“. Ein besonderer Dank gilt den vielen Helferlein, die diese Rorate möglich gemacht haben! 

Danach fand um 8 Uhr die Adventkranzsegnung statt. Die Klassensprecher und Stellvertreter aller 13 Klassen des Marianum

brachten ihren Adventkranz in die Kapelle, um dort „Wir sagen euch an den lieben Advent“ anzustimmen und die erste Kerze zu entzünden. 

Hier ein paar Bilder von Rorate und Adventkranzsegnung! 

Mag. Bernd Huber 

Literarisches Festival „Buch Wien“ 7A

Am Freitag, den 10.11.23, besuchten wir (Klasse 7A) die Messe „Buch Wien“ und erlebten gemeinsam am großen und wuseligen Messegelände einen spannenden literarischen Tag. 

Hierbei war ein persönliches Highlight definitiv der Beitrag von Julya Rabinowich, denn sie hat uns nach ihrer Lesung auch noch so viele interessante Details über die Entstehung ihres neuen Romans „Der Geruch von Ruß sind Rosen“ verraten,

uns Einblicke in ihren Schreibprozess gewährt und uns auch wertvolle Tipps gegeben, wie man beispielsweise Schreibblockaden überwinden könne. Neben diesem großartigen Diskurs haben wir noch weitere Einblicke in das Schaffen verschiedener AutorInnen und in die Verlagslandschaft gewinnen können.

Zudem hatten wir auch die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und haben etwa mithilfe eines 3D-Druckers einen kleinen Anhänger, der natürlich als Erinnerungsstück mitdurfte, kreieren können.

Auf Vorschlag unserer Deutschlehrerin haben wir außerdem an einer kleinen Selfie-Challenge teilgenommen, bei der viele der hier gezeigten Bilder entstanden sind. So haben wir nicht nur Buchneuheiten sowie Klassiker kennengelernt, sondern sind auch in die Welt der Poesie eingetaucht. 

Das war ein schöner Tag voller Literatur und Inspiration!  

Vanessa Sedlacek und Sarah Majarek 

 

Wir wünschen uns Frieden für alle! 5A

Am „Langen Tag der Flucht“ (6.10.23) nutzte die Klasse 5A die tolle Möglichkeit, die UNO-City genauer kennenzulernen. Eine informative Führung durch das Zentrum ließ uns nicht nur in die Geschichte der Vereinten Nationen eintauchen, sondern ermöglichte auch spannende Einblicke in den Arbeitsalltag vor Ort. Wie wichtig die Themen Frieden und Menschenrechte tatsächlich sind, wurde abschließend bei der Besichtigung eines Flüchtlingszeltes noch einmal mehr bewusst. 

Mag. Sophie Stopper BA 

Volksschultag 13.10.2023

In bereits bewährter Tradition fand am 13.10. in unserem Haus der „Volksschultag“ statt. Dabei konnten die eingeladenen DrittklässlerInnen des Marianum bei einem vielfältigen Workshopangebot den schulischen Alltag im Gymnasium live erleben und den abwechslungsreichen Fachunterricht an unserer Schule kennenlernen.

Kennenlerntage 1A

Im Waldviertel lässt sicher vielerlei erleben: vor allem in der Natur, aber auch in Schlössern oder Klöstern. Das kann auch die 1A bestätigen, die vom 27. bis 29. September 2023 im Waldviertel ihre Kennenlerntage verbrachte. Die drei Tage halfen dabei, die Klassengemeinschaft zu stärken und zusammen mit den anderen SchülerInnen Interessantes zu erleben.  

Der erste Programmpunkt war das Stift Altenburg, das im Rahmen einer kindgerechten Führung erkundet wurde. Imposante Deckengemälde in der Stiftskirche, mittelalterliche Kapellen im Untergrund oder die riesige Bibliothek brachten die SchülerInnen zum Staunen. Am Nachmittag des ersten Tages machten wir Halt in der Freizeitanlage Best Trip in Hollenbach: Hier konnten sich alle austoben, indem sie mit dem Flying Fox durch ein kurzes Waldstück rauschten, das Bogenschießen oder Klettern ausprobierten, …

Abends in der Unterkunft (Groß-Siegharts) angekommen, war noch genug Zeit für den Spielplatz im Schlosspark.

Ein dichtes Programm erwartete uns am zweiten Tag: Vormittags fertigten die SchülerInnen zwei Werkstücke (Seife, Kerze, …) in der liebevoll eingerichteten Kinderwerkstatt HUKI an. Weiter ging es in das Unterwasserreich Schrems: Das absolute Highlight in dieser Moorlandschaft war die Fütterung des Fischotters Otto, der zu manchen Späßen aufgelegt war. 

Abenteuerlich wurde es am Abend: Wir fuhren zum Schloss Greillenstein, wo uns eine Geisterschlossführung erwartete. Die Burgherrin erzählte Gruselgeschichten und wir waren ganz gespannt, als manches Mal etwas knarrte oder eine Spukgestalt zu sehen war. Zu guter Letzt, am Tag der Abreise, besuchten wir den Bärenwald in Arbesbach, wo wir alle drei Bären teils hautnah sehen konnten. Zugleich war es eine Unterstützung des Projekts von der Organisation Vier Pfoten, das Bären hilft, die zuvor unter unwürdigen Bedingungen leben mussten. Nach der Mittagsjause im Bärenwald fuhren wir wieder zurück an die Schule – müde, aber voller Erlebnisse, die den Eltern erzählt werden konnten. 

Ein paar Eindrücke der SchülerInnen: 

„Ich fand den Flying Fox sehr gut, und vor allem das Klettern und die Aufgabe mit dem Roller.“ 

„Mir hat das Schloss Greillenstein und die Freizeitanlage gefallen.“ 

„Das Essen bei den Kennenlerntagen war sehr gut. Im Moor war es sehr spannend. Die Kennenlerntage waren super toll.“ 

„Sehr cool war das Unterwasserreich Schrems! Das Hotel war auch super!“ 

Mag. Bernd Huber    

Aktiv in der Natur 2A

Am 21. 9. 2023 waren meine Klasse und ich auf Ausflug in Niederösterreich. Wir sind mit der S-Bahn nach Hütteldorf und dann weiter bis Purkersdorf gefahren. Dort haben wir unsere Workshop-Leiterinnen getroffen und ein paar Kennenlernspiele im Kreis gespielt.

Wir sind eine Weile durch den Wald marschiert, bis wir zu einem Spielplatz gekommen sind. Dort haben wir gejausnet und ein Spiel mit Stöcken gespielt. Die Stöcke wurden wie ein Schachbrett aufgelegt und haben ein Labyrinth dargestellt, aus dem wir gemeinsam „ausbrechen“ mussten.

Im Anschluss haben wir noch tiefer im Wald eine Kugelbahn gebaut.

Am Rückweg haben wir noch ein Babywildschwein gesehen und gestreichelt, dann verabschiedeten wir uns und sind zurück zur Schule gefahren.

Ich finde, es war ein schöner Ausflug. (Leo, 2A)

35 Jahre Marianum – ein Rückblick

Mit Ablauf des Schuljahres 2022/23 beendete ich nach 35 Jahren meine berufliche Laufbahn als Kunst- und Werkpädagogin an der De La Salle Schule Marianum. Nach meinem Lehramtsstudium für Bildnerische Erziehung in der Meisterklasse von Friedensreich Hundertwasser sowie für Werkerziehung bei Prof. Edelbert Köb an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und einer zweijährigen Arbeit als freischaffende Künstlerin absolvierte ich im SJ 1987/88 mein Unterrichtspraktikum am BG 16, Schuhmeierplatz. Anschließend begann ich meine Lehrtätigkeit am Marianum, welche 1991/92 durch ein Bildungskarenzjahr (Mexikoreise, 2 Ausstellungen, Kunstkatalog) unterbrochen wurde. Als ich damals an die Schule kam, befand sich das Haus gerade im Umbau, der 4. Stock war im Entstehen. Bald darauf wurde ergänzend zu den 8 Oberstufenklassen auch eine Unterstufe eröffnet, später kam dann noch die Übergangsklasse dazu.  

Meinen Beruf habe ich sehr gerne ausgeübt, ich empfand es als bereichernd und erfüllend, mit Jugendlichen zu arbeiten, ihnen die Freude an den Schönheiten der Kunst zu vermitteln, die Lust in ihnen zu wecken, selbst kreativ zu sein. Als Kunstpädagogin war es mir stets ein großes Anliegen, meine Begeisterung für Kunst an die Schüler:innen weiterzugeben, ihnen zu ermöglichen, durch sinnlich-ästhetische Erfahrungen und selbstständiges Tun, die Welt und sich selbst zu erfahren. Die neue Fachbezeichnung „Kunst und Gestaltung“ beschreibt sehr treffend den Aufgabenbereich dieses Unterrichtgegenstandes, welcher zu den wenigen gehört, in denen Schüler:innen aufgefordert sind, aus sich heraus schöpferisch tätig zu sein. Die große Vielfalt an praktischen Lösungen zu diversen Aufgabenstellungen fand ich immer sehr faszinierend. Meine eigene künstlerische Tätigkeit bot mir als Kunsterzieherin stets zusätzliche Inspiration. Es freut mich ganz besonders, dass einige meiner Schüler:innen heute erfolgreich in den Bereichen Grafik, Architektur sowie als freischaffende Künstler:innen arbeiten oder das Studium der Kunstgeschichte absolviert haben. Darüber hinaus war es mir als Kunstpädagogin eine Herzensangelegenheit,

das optische Erscheinungsbild, die optische Präsenz des Marianum mitzugestalten. Nach meinen Entwürfen wurde beispielsweise das Foyer der Schule modernisiert. Ganz besonders wichtig erschien es mir auch, das kreative Potential unserer Schüler:innen regelmäßig im Stiegenhaus, auf den Gängen des Marianum zu zeigen. Am Beginn meiner Lehrtätigkeit veranstaltete ich parallel zu den musikalischen Klassenabenden in der letzten Schulwoche Ausstellungen, um herausragenden bildnerischen Leistungen unserer Schüler:innen eine Bühne zu geben. Seit vielen Jahren werden die besten Arbeiten aus den Unterrichtsfächern BE und WE ebenso auf unserer Schulhomepage präsentiert.

In guter Erinnerung bleiben mir auch die 25 Jahre Mitarbeit im Bühnenspiel-Team, gemeinsam mit Schüler:innen sprayten wir große Prospekte, bauten und bemalten wir Requisiten für zahlreiche Theaterstücke und Musicalaufführungen.

2007 fand auf mein Betreiben hin die 1.Modenschau im Marianum statt. An den Seminartagen waren von talentierten Schüler:innen klassenübergreifend schrille Kreationen aus Recyclingprodukten angefertigt worden, welche dann im Rahmen eines Schulfestes auf einem Catwalk im kleinen Hof vorgeführt wurden.

Mit zahlreichen Ausstellungsbesuchen und Architekturrundgängen versuchte ich immer wieder meine Schüler:innen für Kunst und Kultur zu begeistern, in der Folge entstand etwa in Kooperation mit dem Museum moderner Kunst eine Museumszeitung, basierend auf Interviews, die Schüler:innen mit Mitarbeiter:innen des Palais Liechtenstein geführt hatten.

Als Kunstpädagogin begleitete ich zahlreiche Kulturfahrten in Österreich und zwei Kulturwochen nach Florenz. Besonders beeindruckend war es, als Marianum-Schüler:innen die Möglichkeit hatten, in der Galleria dell´Accademia in Florenz das Original von Michelangelos „David“ zeichnen zu dürfen oder als wir auf ausgewählten Plätzen der Stadt, exakt an jenem Ort, wo seinerzeit die Leitsätze der Perspektive entwickelt worden waren, uns in der Darstellung derselben übten.

Auch als es gelang, für unseren blinden Schüler in den Uffizien eine Spezialführung zu bekommen, wo dieser, ausgestattet mit Handschuhen, Skulpturen ertasten durfte, wurden meine Bemühungen als Kunstvermittlerin mehr als belohnt. Das waren mit Sicherheit die Highlights in meinem Kunstpädagoginnen-Leben.

Abschließend möchte ich noch ein Projekt nennen, das mir ebenfalls sehr am Herzen lag, nämlich die „Gesunde Jause im Marianum“. Im SJ 2019/20 erarbeitete ich nach Analyse des bestehenden Schulbuffets ein Konzept, welches unseren Schüler:innen hochwertige Produkte in Hinblick auf eine zucker- sowie fettreduzierte, ausgewogene Ernährung bieten soll und welches mit einem ambitionierten Anbieter umgesetzt werden konnte. Nach coronabedingter Unterbrechung wird nun diese Idee wieder aufgegriffen und weitergeführt.

Über all die Jahre fühlte ich mich im Marianum wohl und wertgeschätzt - meiner Direktorin, meinen ehemaligen Direktoren und dem engagierten Kollegium ein Danke für die gute Zusammenarbeit! Ich wünsche dem gesamten Team des Marianum alles Gute und auch zukünftig viel Erfolg bei der Weiterentwicklung unserer Schule.  

Maria Baumgartner

Verabschiedung

Schweren Herzens verabschieden wir uns von drei langjährigen Kolleginnen und Kollegen, Mag.a Hanna Kleeweis-Prasch, Mag.a Eva Hakim Ali und Mag. Alexander Grabenweger. Wir danken den sehr engagierten Pädagog:innen für ihre wertvolle Arbeit am Marianum und wünschen ihnen alles Gute!

Projekttage 2A

Splish.. Splash …

Im Zuge der Projekttage absolvierte die 2a unter der Leitung ihrer Klassenvorständin Mag. Petra Matz-Fandl und ihrer Sportlehrerin Mag. Margot Riedel-Holnsteiner ein ambitioniertes Action-Programm im Gänsehäufel. Die Schülerinnen und Schüler durften sich verschiedenen  sportlichen Herausforderungen stellen und unkonventionelle „Sportarten“ ausprobieren. Am Programm standen: Einrad-Fahren, das erfrischende Skimboarden und Kistenklettern. Unter fachkundiger Anleitung zweier Trainer und gut gesichert wagte sich so mancher/ so manche hoch hinaus, um Kiste um Kiste aufeinanderzustapeln und dabei seitlich hinaufzuklettern. Die besonders Sportlichen schafften eine beachtliche Anzahl an Kisten und balancierten und posierten triumphierend in luftiger Höh!  

Dazwischen war Abkühlung beim Skimboarden angesagt. Wurde zuerst noch sehr zurückhaltend ausprobiert und gerutscht, kannte nach Überwindung der ersten Scheu, nass zu werden, der Spaß keine Grenzen! Ausgepowert, aber stolz auf so manche sportliche Leistung traten wir den Heimweg an. Gut, dass der Wettergott mitgespielt hatte!

Mag. Petra Matz-Fandl

BESUCH der ANTIKENSAMMLUNG im Kunsthistorischen Museum

In der letzten Schulwoche organisierte Frau Prof. Baumgartner, langjährige Kunstpädagogin am Marianum, für die 2a und deren Klassenvorständin Prof. Matz-Fandl eine Führung in der Antikensammlung im Kunsthistorischen Museum. Dieser Museumsbesuch war für Frau Prof. Baumgartner der letzte vor ihrer unmittelbar bevorstehenden Pensionierung und stellte einen gelungenen Abschluss ihrer Tätigkeit als Kunsterzieherin dar.  

In einer äußerst interessanten Führung erfuhren wir viel über die umfassende Sammlung, deren zahlreiche Artefakte den unterschiedlichsten Epochen (von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter) zuzuordnen sind.

Höhepunkte der Schau waren die überlebensgroße Votivstatue eines Mannes aus Zypern, das Theseus-Mosaik, stammend aus einer römischen Villa bei Salzburg, und der Jüngling vom Magdalensberg. Die SchülerInnen erlebten so manches Déjà-vue, als sie in den Erzählungen der Kunstvermittlerin den antiken Helden begegneten, über die sie zuvor auch im Deutschunterricht gelesen hatten.  

Ein inspirierender Vormittag für die Kunstinteressierten der 2a!

Herzlichen Dank!  

Die Museumsleitung hat sich für die adäquate Kleidung bedankt.

Zeugnistag

Projekttage 3A

Der Trommelworkshop

Die Projekttage vor den Ferien waren sehr abwechslungsreich und einfach super.  Besonders gut hat mir der Trommelworkshop gefallen. Neben den Sportaktivitäten etwas ganz Anderes und Neues. Der Leiter des Workshops war unglaublich engagiert und hat extrem gut getrommelt.

Sein Spaß und seine Freude haben sich auf uns Kinder übertragen, die Stimmung war daher wirklich toll. Hoffentlich macht er wieder einmal einen Workshop, da kann man viel lernen und taucht in eine andere Welt ein.

Fabian Hufschmied 

Cyperjump in Stadtlau am 16.06.2023

Eine Herausforderung, der man sich stellen muss: 

Die Herausforderung war, dass ich mich mit meinen Mitschülerinnen und Mitschülern in einem Parkour messen konnte, und ich kam wirklich an meine Grenzen. Ich musste mich an vielen Herausforderungen entlang handeln, die wirklich nicht sehr einfach waren. Aber das Beste waren die Trampoline, denn ich liebe es zu springen. Wir hatten so viel Spaß! Am liebsten würde ich den Cyperjump jeden Tag besuchen. 

Lena Mali

Sporttag

Am 23. Juni um 9 Uhr machten wir uns auf zum Sportplatz des Gersthof SV. Wir hatten Glück, denn es war nicht zu warm und nicht zu kalt. Als erstes machten wir den 60 Meter Sprint, wo der/die beste Moritz Vollgruber (3A) mit 8,06 Sekunden war. Nach einer kurzen Trinkpause machten wir uns auf zum Weitsprung, wo jeder alles gab um seinen/ihren Rekord zu brechen. Der beste Sprung wurde von Fabio Valas (3A) vollbracht mit unglaublichen 4,90m. Beim 6 Minuten Lauf wurde erstaunliches erreicht, obwohl der Lauf von der Mehrheit nicht als Lieblingsdisziplin galt. Danach kam die Disziplin Prellball, das ist eine Disziplin, in der man einen Ball so weit wie möglich werfen muss. 

Als wir zurück in der Schule waren, gingen wir alle aufgeregt in den Hof, wo die Siegerehrung stattfand. Wir hatten alle sehr viel Spaß und freuen uns auf das nächste Jahr. 

Maxime Louka 

Mittelalterprojekt „Geschichte zum Anfassen“ in Hainburg 5C

Am 26.6.2023 unternahm die 5C im Rahmen der Projekttage eine Exkursion in die Mittelalterstadt Hainburg, um bei der Veranstaltung „Geschichte zum Anfassen“ das im Geschichtsunterricht erworbene Wissen über die Epoche des Mittelalters zu vertiefen.  

Los ging es um 10 Uhr mit einer Stadtbesichtigung, die an mehreren Stationen den Alltag des Mittelalters für uns erlebbar machte. Wir erfuhren einiges über Recht und Rechtsprechung im Mittelalter, Kommunikationsmittel über weite Distanzen und das Leben in einer mittelalterlichen Stadt im Allgemeinen.

Nachdem wir die Erlaubnis des Burgherrn eingeholt hatten, ging es zu Fuß auf schattigen Wegen auf den Schlossberg, wo wir nach einer kleinen Stärkung im Burghof an verschiedenen Workshops teilnahmen. In der Burgkapelle, in der 1252 der Böhmenkönig Ottokar die Babenbergerin Margarethe geheiratet hatte, bekamen wir eine faszinierende Darbietung mittelalterlicher Musik präsentiert. Dann machten wir uns in den Wohnturm auf, wo wir den Alltag eines mittelalterlichen Menschen von früh bis spät nachvollziehen konnten. In der Schmiede durften wir gespannt beobachten, wie vor unseren Augen ein Nagel geschmiedet wurde, den wir bei der nächsten Station, der Tischlerwerkstatt, gleich für unser selbst angefertigtes Teilnahmezertifikat verwenden konnten.

Spannend waren auch die Ausführungen über das Bogenschießen und Kampfausrüstung bzw. Kampftechniken im Allgemeinen. Auf dem Rückweg bestaunten wir noch das imposante Wienertor mit seinem Buckelquadermauerwerk aus babenbergischer Zeit.

Es war ein rundum gelungener Ausflug, von dem wir viel über das Leben im Mittelalter mitnehmen konnten!

Schüler:innen der 5c

Projekttage 4A

Klimakrise und Kunst - Workshop und Tanztheater im Dschungel

Als Vorbereitung auf das Tanztheater „Shallow Waters“ im Museumsquartier war die Klasse 4a am 21.6.23 zu Besuch im „Dschungel“. Dabei wurde nicht nur die aktuelle Thematik Wasserknappheit besprochen und diskutiert, sondern auch gemeinsam überlegt, wie eine Verbindung zur Kunst und insbesondere zum Tanz hergestellt werden kann. So versuchten sich die SchülerInnen nicht nur darin, Wasser mithilfe von verschiedenen kreativen Bewegungen auf der Bühne lebendig werden zu lassen, sondern präsentierten in Kleingruppen ausgearbeiteten Sketche rund um diese brisante Thematik.

Dank dieses Workshops konnten die SchülerInnen einerseits im Vorfeld bereits ein bisschen Theaterluft schnuppern, andererseits fiel es vielen so leichter, sich in die moderne, stimmungsvolle und ausdrucksstarke Performance am 28.6.23 hineinzufühlen und mitreißen zu lassen.

Mag. Sophie Stopper BA

Action pur - Workshop im Gänsehäufel

Einer unserer Projekttage in der letzten Schulwoche stand ganz unter dem Motto – Action pur! So machte sich die Klasse 4a am 26.6.23, einem sehr heißen Sommertag, motiviert auf den Weg in das Gänsehäufelbad, um gemeinsam lustige Parcours zu absolvieren und Neues auszuprobieren.

Mit viel Elan versuchten die SchülerInnen etwa auf einem Einrad zu fahren, mit einem Skimboard über das Wasser zu sliden und möglichst viele Kisten übereinander zu stapeln, um diesen Kistenturm zu erklimmen. Natürlich dufte die verdiente Abkühlung in der Donau danach nicht fehlen.

Mag. Sophie Stopper BA   

Workshop im Haus der Geschichte

Eisessen Wahlpflichtfach "Italienisch"

In der letzten Italienischstunde in diesem Schuljahr ging es mit Schülerinnen der 6B gemeinsam auf ein Eis in die Gelateria de Rocco. Dort konnten die während des Jahres erworbenen Italienischkenntnisse in der Praxis erprobt werden. Die Milchshake- sowie Eisbestellungen auf Italienisch haben bestens geklappt und gemeinsam wurde noch die Sonne genossen und über das sich dem Ende neigende Schuljahr geplaudert.

"Carnuntum war voll cool" 5ABC

Trotz anfänglicher Unstimmigkeiten, bei welchem Bäcker genau nun der Treffpunkt sei, haben wir den richtigen Zug zum richtigen Zeitpunkt nach Carnuntum erwischt. Die Wetterprognose war reichlich düster: hohe Regenwahrscheinlichkeit und Schauer ab Mittag. Unser klasseneigener Wetterschamane Samuel hat aber gute Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass unser Ausflug nicht ins Wasser fiel.

Carnuntum war einst eine bedeutende Weltstadt an der Grenze des römischen Reiches. Ursprünglich eine wichtige Militärstadt zum Schutz des Reiches entwickelte sich durch rege Handelstätigkeit parallel dazu eine blühende Zivilstadt. Bereits Ende des 2. Jahrhunderts erreichte Carnuntum eine Ausdehnung von 50.000 Einwohnern.

Heute ist Carnuntum ein beliebtes Ausflugsziel. Das römische Stadtviertel wird nach Methoden der experimentellen Archäologie wiederaufgebaut. Dies erlaubt einen einzigartigen Einblick in die Häuser, Lebensweise und Mentalität der cives Romani.

Nach einem äußerst motivierenden Fußmarsch vom Bahnhof zur Ausgrabungsstätte führte uns Garren erst zum Amphitheater der Zivilstadt, wo wir etwas über die Gladiatoren und Kämpfe erfuhren. Unseren persönlichen Kampf fochten wir gegen die heimische Insektenpopulation, als uns die carnuntinischen Gelsen den Krieg erklärten.

Anschließend ging es im wahrsten Sinne des Wortes querfeldein zum Heidentor. Dies war ursprünglich ein Triumphbogen vor den Mauern der Zivilstadt. Heute gilt es als Wahrzeichen von Carnuntum.

Den Höhepunkt bildeten dann die Häuser, Therme und das Plumpsklo des römischen Stadtviertels. Die Therme von Carnuntum ist weltweit einzigartig: Denn durch die Rekonstruktion der Anlage und der Hypokaustenheizung ist sie die weltweit einzige römische Therme, die voll funktionsfähig in antiker Bautechnik errichtet wurde.

Viele Erfahrungen und Gelsenstiche reicher ließen wir den Ausflug bei Pommes und Eis ausklingen, ehe wir sichtlich erschöpft den Rückweg antraten.

Exkursion ins Belvedere mit außerordentlichen Schüler:innen

Am 2. Juni besuchte eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen im Rahmen der Deutschförderung das Obere Belvedere und verlegte den gemeinsamen Unterricht in die Ausstellungsräume des Museums. Bei gemeinsamen Sprachspielen- und aktivitäten, die von einer Kunstvermittlerin des Hauses angeleitet wurden, erkundeten die Schüler und Schülerinnen die Gemäldesammlung und tauchten ein in die Bilderwelt vergangener Zeiten.

Gewinnerin des Kunstwettbewerbs „Bildung am Puls der Zeit“ Emily Schröttel

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Wiener Stadtschulrats, heute Bildungsdirektion für Wien, wurde ein Kunstwettbewerb ausgeschrieben mit dem Ziel, Bildung in Wien sichtbar zu machen. Schüler:innen waren aufgerufen, zu dieser Thematik für ihren Bezirk eine Fahne zu gestalten – in ihrem Bezirk zu zeigen, was Bildung ausmacht. Was hat sich im Bildungsbereich verändert? Was hat sich gut entwickelt? Wie bleibt Bildung modern, damit sie auch in Zukunft ihren hohen Stellenwert behält?

Im April wählte eine Jury unter zahlreichen Einreichungen ein Kunstwerk pro Bezirk aus, welches als Fahne produziert demnächst feierlich am jeweiligen Bezirksamt gehisst wird. Zudem winken den Gewinner:innen Sachpreise und Urkunden.

Im Namen des Marianum gratuliere ich Emily Schröttel (5A) sehr herzlich, dass sie mit ihrem Entwurf für 1180 die Jury überzeugen konnte. Wir sind sehr stolz auf unsere Gewinnerin!

 

Ihre Gedanken zum Kunstwerk formulierte Emily Schröttel wie folgt:

„Meine Arbeit zum Thema „Bildung am Puls der Zeit“ zeigt eine Straße, die gleichsam den Bildungsweg darstellen soll. Die beiden in Grautönen gehaltenen Jugendlichen nähern sich mehr und mehr dem Licht, um mit Farbe in Form von Wissen erfüllt zu werden. Im Hintergrund ist die Skyline von Wien zu sehen, darüber erhebt sich im Speziellen das Wappen von Währing. Mit diesem Entwurf möchte ich den unschätzbar hohen Stellenwert einer umfassenden Bildung in einer immer mehr von großen Herausforderungen geprägten Zukunft zum Ausdruck bringen. Die Straße des Wissens möge uns auf der Reise durch ein erfülltes Leben leiten.“

Bleiben wir also am Puls der Zeit und gestalten wir gemeinsam eine lebenswerte Zukunft, in der Bildung immer eine zentrale Rolle spielen sollte!

Mag.a Maria Baumgartner

Stiftertag 2023

Am 15. Mai war unser alljährlicher Stiftertag zu Ehren von Johannes De La Salle (1651-1719), der vor rund 350 Jahren seine erste christliche Schule gründete. Viele weitere Schulen sollten in den nächsten Jahrhunderten folgen, darunter unsere Schule, das Marianum. Anlässlich dieses besonderen Tages kam Bruder Paul aus Strebersdorf zu Besuch: Die 1A und die 5. Klassen des Marianum stellten ihm Fragen u.a. zu seinem Werdegang und zu dem, was eine De La Salle Schule im Kern ausmacht.

Ab der 4. Stunde gingen alle Klassen in den Türkenschanzpark und danach konnten sie ihr Wissen über Johannes De La Salle in einem Arbeitsheft und einem Online-Quiz testen. In der Vorwoche gab es dazu schon eine Andacht im Religionsunterricht. Es blieb am Stiftertag auch genügend Zeit, um zu plaudern und dabei eine Jause von der Schule (Brioche, Äpfel, …) zu essen. Der Stiftertag ist immer eine gute Gelegenheit, sich als eine lasallianische Gemeinschaft begreifen zu lernen. Das konnte erlebt werden!  

Mag. Bernd Huber

  

Besuch der Ausstellung "Picasso. Zum 50. Todestag" in der Albertina Üa

Als Schülerin hatte ich kürzlich das Vergnügen, die beeindruckende Ausstellung "Picasso. Zum 50. Todestag" in der renommierten Albertina zu besuchen. Die Führung begann damit, dass uns Kommunikationsgeräte ausgehändigt wurden, um uns während der Tour weiterführende Informationen anzuhören. Zunächst erklärte man uns die Regeln des Museums, und wir erhielten einen interessanten Einblick in die Geschichte der Albertina.
Das Museum wurde vor über 200 Jahren gegründet und die Habsburger Familie hat über Generationen hinweg Kunst gesammelt, wodurch die Albertina entstand. Der Name "Albertina" leitet sich von den Gründern Albert und Tina ab. Bevor wir die Picasso-Ausstellung betraten, gab es eine kurze Besichtigung von Albert, dem Gründer der Albertina. Wir sahen eine Statue von ihm und erhielten auch einen Einblick in die Wohnung von Albert und Marie Kristine, die sich in einem beeindruckenden Palast befand.

Schon als kleines Kind zeigte Picasso ein außergewöhnliches Talent zum Malen, und sein Vater war derjenige, der ihm als Erster das Malen beibrachte. Picasso wurde sogar verdächtigt, die Mona Lisa gestohlen zu haben, und wurde deswegen verhaftet. Im Laufe seiner Karriere schuf er eine Vielzahl von Kunstwerken und wurde dadurch auch sehr wohlhabend. Leider sind viele seiner Werke heute verschollen.
Wir folgten den biografischen Stationen von Pablo Picasso und betrachteten verschiedene Perioden seines Schaffens. Bereits als Kind besuchte er eine Kunstschule, und wie viele junge Künstler seiner Zeit zog es ihn nach Paris. Dort lebte er in einem Haus mit vielen anderen Künstlern und verbrannte sogar seine Bilder, um das Haus zu wärmen, da sie sehr arm waren. Ein trauriger Moment war der Selbstmord seines Freundes Karlis, nachdem sein Heiratsantrag abgelehnt wurde. Picasso malte daraufhin das berühmte Werk "Schlafende Trinkerin" mit den Gesichtszügen seines Freundes.

Wir erfuhren auch etwas über die verschiedenen Haustiere von Picasso, darunter eine Eule, Tauben und eine Ziege. Im mittleren bis späten Teil seines Lebens hatte Picasso das Gefühl, immer weniger Zeit zu haben, und eine regelrechte Arbeitswut befällt ihn. Er wurde einer der bekanntesten und reichsten Künstler weltweit. Ein wiederkehrendes Motiv in seinen Werken war Sylvette, die oft durch ihren blonden Pferdeschwanz zu erkennen war. Picasso versuchte, den Kreis seines Lebens zu schließen, indem er seine Kinder in seine Gemälde einbezog.

Der Besuch der Picasso-Ausstellung in der Albertina war eine einzigartige Erfahrung, die mich tief beeindruckt hat. Ich habe eine ganz neue Perspektive auf das Leben und das Werk dieses außergewöhnlichen Künstlers gewonnen.

Jessy Ernsthofer

Spenden sammeln für die Caritas

Am Dienstag, 2.5.2023, haben wir, fünf Schülerinnen des heurigen Schulpastoralkurses, selbstständig den Vormittag in der Innenstadt verbracht, um so viele Geldspenden wie möglich zu sammeln. Diese Spenden wurden danach an die Caritas übergeben. Das Geld kommt armen, obdachlosen Menschen zugute, die weder Geld noch Essen haben. Es gibt viele Analphabeten, die keine Chance auf Bildung haben. Wir hoffen, dass wir mit unserem Projekt der Armut ein wenig entgegenwirken konnten.

Volleyballturnier Schüler:innen VS. Lehrer:innen

 

Zu unserer großen Freude konnte in diesem Schuljahr eine alte Tradition wiederbelebt werden.
Am Freitag, dem 14.April 2023 trafen sich eine Mannschaft, bestehend aus Maturant:innen der 8A und der 8B und ein Lehrer:innenteam im Turnsaal zu einem Freundschaftsspiel.

 

Nach einem spannenden Spiel fiel im ersten Satz eine knappe Entscheidung (25:23) zugunsten der Lehrer:innenmannschaft, der zweite Satz wurde dann klar von den Lehrer:innen gewonnen (25:13).

Alle Teilnehmer:innen waren mit großer Motivation und Freude im Einsatz und wir sagen ein herzliches Danke allen Spielerinnen und Spielern.

Mag. Margot Riedel, Mag. Jürgen Richter

Antike Musik ganz lebendig Gastvortrag von Mag. Dr. Stefan Hagel

Wer glaubt, dass antike Musikinstrumente in einem Museum verstauben und keinen Bezug zur Gegenwart haben, der irrt!

Der österreichische Wissenschaftler und ERC-Preisträger Stefan Hagel haucht der Antike mit moderner Software und 3D-Druckern neues Leben ein. Wir konnten ihn für einen spannende Demonstration gewinnen. Das Honorar spendete er vollständig unserem Schulstandort und Kinderheim Liceul La Salle - Pildesti in Rumänien.

Alle Lateiner:innen des Marianum durften etwas über den Wert der Musik für Menschheit und Antike erfahren. Welche Funktion hatte Musik? Aus welchen Materialien und mit welchen Methoden wurden die Instrumente hergestellt? Was wissen wir durch archäologische Funde und was erzählen uns die antiken, erhaltenen Texte?  

Zu Mag. Dr. Stefan Hagel: Ausgehend von der Analyse von griechischen Melodiemustern spezialisierte sich Stefan Hagel auf die antike Musik, der antiken Musiktheorie und ihrem Verhältnis zur musikalischen Praxis.

Sein Schwerpunkt ist die Leier und der Doppelaulos, die Rekonstruktionen von Instrumenten und deren Spieltechniken. Kennzeichnend für seine Forschungen ist ein umfassender Einsatz von Computertechniken und teils selbst geschriebener Software.

https://homepage.univie.ac.at/stefan.hagel/

https://www.oeaw.ac.at/oeai/institut/team/person/stefan-hagel

Latein: Exkursion nach Tulln und Zeiselmauer zum Thema „Austria Latina“ 8AB

Am 20. April 2023 besichtigte die Lateingruppe der 8. Klassen die beachtlichen römerzeitlichen Überreste in Tulln und Zeiselmauer. Beide Ortschaften gehen auf römische Kastelle zurück, die entlang des Donaulimes aus militärstrategischen Gründen errichtet worden waren.  

Auf dem Programm standen neben dem berühmten sogenannten Salzturm in Tulln auch der romanische Karner der Tullner Stadtpfarrkirche und die Marc Aurel-Statue an der Donaulände, eine Replik des berühmten antiken Reiterstandbilds in den Kapitolinischen Museen.

 

Nach einer kleinen Stärkung im Tulln machten wir uns auf nach Zeiselmauer, wo wir nach einer Besichtigung der beachtlichen Kastellreste und des spätantiken Kastentors auch noch einen Abstecher in die Kirche machten, um für einen guten Ausgang der bevorstehenden Matura zu beten. Am Weg begegneten wir dem einen oder anderen offenen Bücherkasten, die wir freudig durchstöberten und um einige Werke erleichterten.

Schüleraustausch zwischen ÖSTERREICH und FRANKREICH, zwischen dem Marianum und St. Joseph in Burgund (Frankreich) Dela Salle verbindet über die Grenzen

Dass unsere De la Salle-Schule Marianum in Wien nicht nur eine einzelne, abgegrenzte Institution, sondern Teil eines riesigen Netzwerks lasallianischer Schulen auf der ganzen Welt ist, durften 10 Schüler und Schülerinnen der 5. Klassen hautnah bei ihrem Sprachaustausch in Semur en Auxois (Frankreich) erleben. Kaum hatten sie die ersten Sprachkenntnisse im Französisch-Unterricht erworben, ergab sich mit der Dela Salle Schule St. Joseph aus Semur in Burgund die Möglichkeit eines Sprachaustauschs, den wir Französisch-Lehrer gemeinsam mit der französischen Partnerschule organisierten. 

Geplant wurde zunächst ein 9-tägiger Aufenthalt in Frankreich. Im Gegenzug kamen die französischen Schülerinnen und Schüler Ende April für eine Woche nach Wien.

Die Reise für unsere SchülerInnen startete am 28.3. mit einer lustigen Zugfahrt im Night-Jet nach Paris. Dort bestiegen wir nach einem kleinen Spaziergang mit Abstecher bei Notre Dame und dem Louvre den TGV in Richtung Burgund, wo wir im wunderschönen mittelalterlichen Städtchen Semur en Auxois von unseren französischen PartnerschülerInnen äußerst herzlich in Empfang genommen wurden. In den nächsten Tagen durften unsere Schüler und Schülerinnen sowohl den französischen Schulalltag, wunderbare Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung als auch das Leben in den Gastfamilien kennenlernen.

Auch die Verkostung der typischen Spezialitäten dieser wunderschönen Region Frankreichs kam nicht zu kurz:  berühmte Anis-Zuckerl aus Flavigny, Dijoner Senf und für die Mutigen die typischen Burgunder Schnecken! Besonders in Erinnerung bleiben werden aber die wunderbaren Begegnungen bei der Soirée amicale, dem Treffen von Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen, wo ein reger Gedankenaustausch und hitzige Basketball-Matches stattfanden. Es war beeindruckend, wie gut sich unsere Schülerinnen und Schüler, die erst einige Monate Französisch-Unterricht hinter sich hatten, sprachlich zu helfen wussten. Ein lustiger Misch-Masch aus Französisch, Deutsch und Englisch sicherte die Kommunikation – und ein Abend unter Native-Speakern toppt so manches Vokabeltraining während der Französisch-Stunden!  

Die letzten beiden Tage wurden für eine unvergessliche Sightseeing-Tour durch Paris genutzt: vom Invalidendom, über den Eiffelturm, Sacre Coeur bis hin zum überwältigenden Blick auf Paris vom Tour Montparnasse – fanstastische Eindrücke, die man nicht so schnell vergisst. Einzig die Rückreise gestaltete sich aufgrund der zu dem Zeitpunkt in Frankreich und Deutschland stattfindenden Streiks mühsam. Einen Tag früher als vorgesehen, dafür aber umso umwegreicher mussten wir die Heimreise antreten, was allerdings der guten Stimmung im Zug keinen Abbruch tat. Au revoir, la France!  

Bienvenue en Autriche!

Der Rücktausch unserer liebgewonnenen PartnerschülerInnen erfolgte in der Woche um den 1. Mai. Nach einem freudigen Wiedersehen in den Familien wurden die französischen Gäste am ersten Schultag gleich mit einem Ausnahmezustand im Marianum konfrontiert, nämlich mit dem letzten Schultag der 8. Klassen und allen Maturastreichen, die damit einhergingen: mit einer Direktorin, die am Einkaufswagerl-Rennen teilnahm, mit durchs Schulhaus tanzenden Schülern, mit Partystimmung im ganzen Haus. Ein ungewöhnliches Erlebnis für französische SchülerInnen und LehrerInnen!

Doch auch der Kulturgenuss kam in unserer schönen Stadt nicht zu kurz: Der Spaziergang über den Ring, die Führung im Schloss Schönbrunn und die Besichtigung des Hundertwasserhauses beeindruckten die Französinnen und Franzosen sichtlich.

Das Highlight dieses Rücktauschs aber war sicher unsere Bootsfahrt in der Wachau am 1. Mai. Bei strahlendem Sonnenschein schipperten wir vor einer beeindruckenden Kulisse von Melk nach Krems und verspürten als Gastgeber schon auch gehörigen Stolz in Bezug auf unsere wunderschöne Heimat.  

Dieser gegenseitige Sprach- und Kulturaustausch mit einer Dela-Salle-Schule im Ausland stellte heuer eine Premiere dar und soll den Beginn einer deutlichen Öffnung nach außen markieren. Wie der französische Dichter und Sänger Gustave Nadaud gesagt hat:

 

Herzlichen Dank auch an unsere französischen Kolleginnen Karine und Zoé der französischen Partnerschule Dela Salle St. Joseph, die mit ihrer unkomplizierten Art diesen Sprach- und Kulturaustausch unterstützt und unvergesslich gemacht haben! Diese Reise stellte eine unglaubliche Bereicherung für alle Beteiligten dar und möge der Auftakt zu weiteren Verknüpfungen mit anderen De la Salle-Schulen weltweit sein – eine Möglichkeit, die wir im Marianum nützen wollen.  

A la prochaine en France ou en Autriche!! Auf ein baldiges Wiedersehen, wo auch immer!! 

 

Mag. Petra Matz-Fandl 

Mag. Oliver Glatzmayer  

Rester, c’est exister,

voyager, c’est vivre.

 

(Irgendwo bleiben heißt existieren,

reisen heißt leben.)

 

Tag der Versöhnung

Zum ersten Mal gab es am Marianum einen „Tag der Versöhnung“ (23.3.2023), nicht zufällig in der Fastenzeit. In den christlichen Kirchen ist die Fastenzeit eine Vorbereitung auf das große Osterfest. Heuer überschneidet sie sich mit dem muslimischen Fastenmonat, dem Ramadan. ReligionslehrerInnen mehrerer Konfessionen und Religionen haben den „Tag der Versöhnung“ am Marianum dazu genutzt, Gespräche mit den SchülerInnen anzubieten. Wie in der ganzen Fastenzeit stand im Zentrum, in sich zu gehen und über das eigene Leben nachzudenken: Gestalte ich mein Leben sinnvoll oder beschäftige ich mich zu viel mit Unsinn (z.B. ständiges Computerspielen)? Schaffe ich es, anderen zu helfen, oder müssen alle nur für mich da sein?

Zusätzlich zu den ReligionslehrerInnen Prof. Novak, Huber, Orhan, Ungureanu standen unsere Frau Direktor, Priester Norbert, unser Schulseelsorger, und Schulärztin Dr. Agnes Beer für Gespräche bereit. Sie alle hatten ein offenes Ohr für die kleinen und großen Probleme, aber auch die Erfolge im Leben unserer SchülerInnen. Alle Klassen von der 1. bis zur 8. Schulstufe nahmen zwei Stunden lang daran teil. Wir hoffen, als Pilgrim-Schule damit ein Zeichen für mehr sozialen Zusammenhalt und gelebte Spiritualität setzen zu können.  

Mag. Bernd Huber

 

Die "Apfel-Mumie" im Klassenzimmer 2A

Die Geheimnisse des Alten Ägypten faszinieren auch heute noch viele SchülerInnen des Geschichte-Unterrichts. So ließ sich auch die Klasse 2a besonders für dieses Thema begeistern. Gemeinsam beschlossen wir, ein spannendes Experiment zu starten, um der Mumifizierung genauer auf den Grund zu gehen. Dazu „balsamierten“ wir einen Apfel und ließen diesen in Dunkelheit in einem wunderschönen, von einer Schülerin selbst gestalteten Gefäß ruhen. Außerdem bewahrten wir ein unbehandeltes Apfelstück in einem Einmachglas auf, das täglich von uns mit viel Neugierde beobachtet wurde.

Die mumifizierte Apfelspalte holten wir erst nach neun Tagen aus dem Gefäß heraus und staunten über unser verschrumpeltes, aber schimmelfreies Apfelstück. Im Gegensatz dazu sah der zweite unbehandelte Apfel schon nach wenigen Tagen nicht mehr sehr appetitlich aus. Mit wie viel Elan, Wissensdrang und Spaß die Klasse bei diesem Versuch dabei war, zeigen folgende schöne Schnappschüsse aus dem Schulalltag.  

Mag.a Sophie Stopper BA 

Besuch im Kunstforum 6B

Am 24. Februar 2023 besuchte die 6B in Begleitung von Mag.a Baumgartner die Ausstellung von Kiki Kogelnik im Kunstforum.  

Kiki Kogelnik ist eine der bedeutendsten in Österreich geborenen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.  Kiki Kogelniks Werk reicht von Malerei, Zeichnung, Keramik und Objekten bis hin zu Performance und hat bis heute nichts an Aktualität verloren – Mensch und Maschine, technologischer Fortschritt, Leben in der Konsumgesellschaft sowie der weibliche Körper sind wichtige Themen im Werk der Künstlerin.

Kiki Kogelnik wurde 1935 in Graz geboren, ihre Familie übersiedelte kurz danach nach Kärnten. Nachdem sie ihre künstlerische Ausbildung in Wien abgeschlossen hatte, verbrachte Kiki Kogelnik einige Zeit in Paris, wo sie durch einen Freund zur Übersiedlung nach New York motiviert wurde. Der Aufenthalt in den Staaten begeisterte die Künstlerin so sehr, dass sie entschied, für längere Zeit dort zu bleiben. Unter dem Einfluss der amerikanischen Pop Art arbeitete Kiki Kogelnik zunächst vorwiegend in der Technik Collage sowie im Bereich Objektkunst und Performance.

 

In diesem Zusammenhang entstand ihre wohl berühmteste Werkgruppe „Hangings“, welche uns als Klasse auch am meisten beeindruckte. Kiki Kogelnik schnitt dabei die Umrisse von Menschen aus bunten Vinylfolien aus und hängte diese über Kleiderhaken oder Wäscheleinen – geisterhafte, entleerte Wesen. Sie bat ihre Freundinnen und Freunde Körperteil auf Papier zu zeichnen und setzte diese anschließend neu zusammen. Auch wir waren angehalten, im Rahmen der Führung das selbst zu erproben, Hand- sowie Fuß- und Kopfabdrücke wurden dabei auf Packpapier gepaust.

Im Jahr 1969 produzierte Kiki Kogelnik während der Liveübertragung der Mondlandung von Apollo 11 eine Serie von 500 mondthematischen Siebdrucken, hier floss erstmals das Thema Technik in ihre künstlerische Arbeit ein. Ebenfalls zur Werkserie „Space-Art“ und in der Ausstellung vertreten, zählt ein Roboterwesen aus Backformen und metallenem Geschirr, welches sie „Lover Boy“ nannte. Die Künstlerin griff also bereits zu einem frühen Zeitpunkt Themen auf, die uns heute bewegen, wenn man beispielsweise an die aktuelle Diskussion über künstliche Intelligenz denkt.

 

In den 1970er Jahren setzte sich Kiki Kogelnik vermehrt kritisch mit dem Frauenbild und weiblichen Schönheitsidealen auseinander. In der Serie „Women“ werden Frauen in künstlichen Posen dargestellt, wie man sie aus Modezeitschriften kennt. Gerne kleidete sich die Künstlerin selbst sehr extravagant und schrill und zeigte sich in ihren Selbstdarstellungen immer wieder als Fashionista.

Ausgestattet mit großer Experimentierfreude, beschritt Kiki Kogelnik einen einzigartigen künstlerischen Weg und entwickelte in New York, Wien und Bleiburg ein visionäres, vielfältiges Werk.

Abschließend durften wir im Atelier des Hauses noch unsere künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und ein Bild, passend zur Ausstellung im Stil von Kiki Kogelnik, kreieren.

Johanna Jedlicka, Stella Pirker

Gottesdienst zu Semesterschluss

Der Wortgottesdienst zu Semesterschluss (3. Februar 2023) war dem Motto „Ein Schritt auf Gott zu“ gewidmet: Die Schülerinnen und Schüler konnten auf ein ereignisreiches erstes Semester zurückblicken und sich darauf konzentrieren, welcher Schritt im Leben als nächster Sinn macht. Als Anregung zu dieser Reflexion dienten Fußabdrücke, einige Schülerinnen und Schüler der 3A machten es vor und präsentierten vor allen ihren nächsten wichtigen Schritt.

Die biblische Erzählung von Abraham unterstrich zudem die Rolle, die Gott in unserem Leben spielt. Bei weitem nicht alles geschieht aus eigener Kraft, ein jeder Aufbruch ist auch ein Wagnis, das mit Gott gelingen kann.

Für die stimmungsvolle musikalische Gestaltung sorgten Prof. Henriette Pollak und Prof. Valentin Walch.

Mag. Bernd Huber  

Wo ist Anne Frank? 4A

Wir hatten das Glück, dass wir Karten für den neuen Kinofilm „Wo ist Anne Frank?“ gewonnen hatten und so sah meine Klasse 4a mit Frau Professor Stopper am 22. Februar 2023 gemeinsam eine spannende Filmvorführung im Gasometer. Die interessante, aber zugleich sehr traurige Geschichte um das jüdische Mädchen war den meisten von uns bereits bekannt, doch die moderne Aufarbeitung und Darstellung im Animationsfilm hat uns besonders gut gefallen. 

Anne Frank, die von Juni 1942 bis August 1944 mit ihrer Familie in einem Versteck in einem Hinterhaus in Amsterdam gelebt hat, hat in einem Tagebuch an ihre imaginäre Freundin namens Kitty geschrieben. 75 Jahre später, in einer stürmischen Nacht, erwacht Kitty wie von Zauberhand als 14-jähriges sommersprossiges Mädchen zum Leben. Ganz verwirrt macht sie sich im Anne-Frank-Museum auf die Suche nach ihrer Freundin Anne. Als sie sie nicht findet, taucht Kitty wieder wehmütig in das Tagebuch ein, von dem sie gekommen ist. Sie realisiert aber, dass sie keine Antworten im Tagebuch auf ihre Fragen zu Anne finden wird.

So beschließt sie, mit dem Tagebuch im Rucksack nach ihrer besten Freundin in Amsterdam zu suchen. Außerhalb des Museums ist Kitty nicht mehr unsichtbar und so lernt sie den wilden sowie hilfsbereiten Peter kennen, welcher Flüchtlingen aus dem Nahen Osten in einem geheimen Unterschlupf unterstützt. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander und ab diesem Zeitpunkt gehen sie gemeinsame Wege.  

Mit Peters Hilfe kommt Kitty ihrer Anne auf die Spur und erfährt, dass sie im KZ Bergen-Belsen verstorben ist und sie sich nie wieder sehen werden. Schmerzlich versucht Kitty, das Grauen, welches Anne Frank durchmachen hat müssen, zu fassen. Inzwischen ist die Polizei bereits auf der Suche nach dem verschwundenen Tagebuch sowie den illegalen eingereisten Flüchtlingen. Das von Peter unterstützte geheime Heim wird von der Polizei aufgespürt und diese droht an, dass alle 300 Flüchtlinge wieder in ihr Heimatland gebracht werden. Gott sei Dank hat Kitty eine Idee. Sie bietet an, das Tagebuch gegen alle 300 Flüchtlinge einzutauschen, auch auf die Gefahr hin, dass sie ohne das Tagebuch nicht existieren kann. Das Wunder geschieht und die Behörden lassen sich auf den Tausch ein.

Alle Flüchtlinge dürfen bleiben und das berühmte Buch wird wieder im Museum ausgestellt. Am Schluss siegt abermals die Menschlichkeit, denn Peter und Kitty können glücklich zusammenbleiben. Kitty verwandelt sich in ein echtes Mädchen aus Fleisch und Blut, das auch ohne das Tagebuch existieren kann.

Meiner Meinung nach können uns Kitty sowie Anne Frank als großes Vorbild dienen. Sie glauben beide trotz allem an das Gute im Menschen und setzen sich mit viel Mut für eine bessere Welt ein.  

Leonie Nödl

Im Anschluss an den Film und die Auseinandersetzung im Geschichtsunterricht hat die Klasse 4a noch abschließend kreative Sketchnotes rund um das Thema „Zweiter Weltkrieg“ gestaltet.

Besuch des Museums der Illusionen 7A und 7B

Die 7A und die 7B besuchten in der Woche vor den Semesterferien im Rahmen des Psychologieunterrichts gemeinsam mit Prof. Pollak und Prof. Pilgerstorfer-Lasser das Museum der Illusionen. In Kleingruppen „arbeiteten“ sich die Schülerinnen und Schüler, unterstützt von einem interaktiven Quiz, durch das Museum. Fotografieren war ausdrücklich erwünscht und besonderen Ehrgeiz entwickelten auch die Lehrerinnen bei der Station „Türme von Hanoi“.

Sami, Ruby und Lina aus der 7B bewerten den Besuch so:  

„Wir finden, dass das Museum der Illusionen ein fantastisches Erlebnis war. Die Ausstellungen waren sehr interaktiv und boten viele Möglichkeiten, die eigenen Sinne zu testen und zu täuschen. Wir waren besonders beeindruckt von dem „drehendem Raum“ – der unseren Gleichgewichtssinn total durcheinandergebracht hat. Auch die letzte Attraktion war sehr interessant, man konnte sich hinlegen und ein Foto machen, dass so aussieht, als würde man stehen.“

 

Saferinternet Workshop 1A

Sowohl die Volksschule als auch das Gymnasium haben es sich zur Aufgabe gemacht, für die Gefahren des Internets zu sensibilisieren. Veranstaltungen innerhalb der Klassen, aber auch Elternabende sollen einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem WWW unterstützen.  

Am 02.02.2023 fand in der 1A des Gymnasiums der Workshop von „Saferinternet.at“ statt. Bereits im Vorfeld, am 31.01.2023, hatten die Eltern die Möglichkeit, sich genauer zu informieren. Die Vortragende Alexandra Heiglauer, Prof. Kieweg, Lehrer für Digitale Grundbildung, Prof. Pilgerstorfer-Lasser, Klassenvorständin, und alle Schülerinnen und Schüler der 1A nahmen daran teil.

Inhaltlich ging es vor allem um die rechtlichen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit Internet und Co. Wir beschäftigten uns mit der Altersfreigabe von Sozialen Medien und Online-Spielen, mit Cybermobbing und mit dem Senden und Empfangen verbotener Inhalte, besprachen außerdem geeignete Reaktionsmöglichkeiten, Datenschutzoptionen durch selbstgetätigte Einstellungen und die Bedeutung von der „Ende zu Ende-Verschlüsselung“.

Auch wenn bereits einiges bekannt war, konnten wir vieles Neues lernen. Der bewusstere Umgang mit dem Internet und mit unseren Daten ist hierbei wohl am wichtigsten.

EIN KLASSE TEAM 1A

Am 18.01.2023 hat sich die 1A die Zeit genommen, die Klassengemeinschaft und das bisherige kollegiale Arbeiten mit Ihrer Klassenvorständin und tatkräftig angeleitet und unterstützt durch Swen Garmon zu reflektieren.  

Zu Beginn veranstalteten wir einen Papierflieger-Wettbewerb, bei welchem neben Konstruktion und Zusammenarbeit vor allem der Spaß und die Begeisterung im Vordergrund standen. Doch warum hat das eigentlich so viel Spaß gemacht? Eine gemeinsame Analyse hat uns geholfen, jene Aspekte herauszukristallisieren, die dafür verantwortlich waren.  

Im nächsten Teil wurde die Qualität der momentanen Klassengemeinschaft eingeschätzt und im Anschluss eine Vision einer guten Klassengemeinschaft nach dem 1-2-4-All- Prinzip erarbeitet: Einander helfen, gegenseitiges Zuhören, gemeinsamer Spaß, viel Zusammenarbeit, Geduld und ein mobbingfreier Raum sind als besonders wichtig und wertvoll erachtet worden.  

Die letzte Phase stand vor allem im Zeichen des Wettbewerbs – diesmal als Team: Während es beim ersten Mal noch mehrere Minuten gedauert hat, einen Kreis zu bilden, konnte dieser Prozess auf wenige Sekunden verkürzt werden. Und auch aus Phasen der Stille kann ein Spiel entstehen, wenn die Klasse gemeinsam versucht, sich selbst zu übertreffen.  

Und was haben die Nibelungen und Siegfried mit Teambuilding zu tun? Das können die Schülerinnen und Schüler der 1A jetzt beantworten und nebenbei hat sie der literarische Stoff derart fasziniert, dass wir eine neue Klassenlektüre gefunden haben! 

Latein: Besuch des Ephesosmuseums 6AB

Am 24.1.2023 besichtigte die Lateingruppe der 6A- und 6B-Klasse das in der Neuen Hofburg angesiedelte Ephesosmuseum.  

Die Stadt Ephesos war eine der bedeutendsten Städte der Antike, in der zu Spitzenzeiten bis zu 250.000 Menschen lebten. Sie beherbergte mit dem Artemision, einem der Göttin Artemis geweihten Tempel gewaltigen Ausmaßes, eines der sieben Weltwunder. Zu den interessantesten Exponaten zählt neben hochqualitativen Skulpturen das sogenannte Parthermonument, dessen genaue Funktion und ursprünglichen Aufstellungsort man bis heute nicht kennt. Auch die frühchristliche Gemeinde der Stadt besitzt nicht zuletzt durch das Wirken des Hl. Paulus vor Ort eine besondere Bedeutung.

Aus der Apostelgeschichte erfährt man nämlich in detailreicher, lebendiger Schilderung vom Konflikt zwischen den ephesischen Silberschmieden, die sich ihren Lebensunterhalt mit der Anfertigung von Artemis-Devotionalien verdienten, und Paulus, der durch seine missionarische Tätigkeit freilich geschäftsschädigend wirkte (Apg 19, 21-40).  

Diese facettenreiche Stadt lernte die Lateingruppe der 6AB im Rahmen dieses Lehrausgangs durch eine Rätselralley näher kennen.  

Theaterbesuch "Geschichten aus dem Wiener Wald" im Burgtheater 8A und 8B

Das populäre Volksstück „Geschichten aus dem Wiener Wald“ des österreich-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth kann derzeit im Wiener Burgtheater bestaunt werden. Nach der gemeinsamen Lektüre im Deutsch-Unterricht mit Frau Professor Stopper nutzten wir diese Gelegenheit und so verbrachten wir am 22. November gemeinsam einen spannenden Theaterabend. 

Im Zentrum des Stücks steht eine junge Frau namens Marianne, die sich gegen den Willen ihres Vaters, in einen anderen Mann, Alfred, verliebt und ein Kind von ihm bekommt. Als sie jedoch von ihrem Geliebten verlassen wird und ihr Sohn verstirbt, sieht sie sich dazu gezwungen, zu ihrem ehemaligen Verlobten Oskar zurückzukehren. Um sich von dem Leben zu befreien, das ihr Vater für sie vorgesehen hat, erlebt Marianne eine Reihe von Tragödien, die sie zu einem vermeintlichen Wendepunkt in ihrem Leben führen, doch sie bleibt unglücklich zurück. 

Im Burgtheater besetzen Sarah Viktoria Frick, Oliver Nägele, Felix Rech die Rollen der Marianne, des Zauberkönigs, Alfreds und Nicholas Ofczarek, Sylvie Rohrer und Annamaria Lang spielen Oskar, Valerie und die Mutter. Eindrucksvoll inszeniert wurde das Stück vom Regisseur Johann Simons. 

Johannes Schütz, der Bühnenbildner, leistete maximale Arbeit, das Bühnenbild, durch ein riesiges und drehbares Gerüst, wenige Objekte wie ein Skelett, einen Schweinekopf und eine mysteriöse Glaskugel, minimalistisch zu gestalten. Im Gesamten wird die Bühne durch eine düstere und finstere, fast schon furchteinflößende Atmosphäre beherrscht. Auf das Publikum wirkt diese Stimmung keineswegs einladend, sondern sehr eindringlich und das wohl beabsichtigt. 

Immer wieder sind leise Töne zu hören, welche eine zum Bühnenbild passende Stimmung verbreiten. Marianne singt ein Lied über ein Mädchen aus der Wachau und auch dies geschieht auf eine bedrückende Art und Weise. Abgesehen davon riskiert der Regisseur, die Zuseher wenige Minuten vor Ende des Stückes in eine Langeweile zu treiben. Minutenlang sind die „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Johann Strauß zu hören, währenddessen tanzen Marianne wie Oskar mucksmäuschenstill sowie sehr nachdenklich einen Walzer. Unaufhörlich drehen sich diese im Kreis weiter und scheinen ihrer ausweglosen Situation nicht entkommen zu können. Das Publikum wird so zum Nachdenken angeregt und kann das bisher Gesehene stimmungsvoll reflektieren. 

Bis heute besteht das Streben nach Glück für den Einzelnen und die zerbrochenen Träume, die manchmal damit einhergehen, beschäftigen auch heute noch viele Menschen. Ebenso die im Stück angesprochene Problematik, dass Frauen in der Gesellschaft nicht die gleichen Rechte haben wie Männer, ist auch heute noch aktuell.

Trotz dieser ernsten Themen wurden wir immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Selbstverständlich geht dadurch die Ernsthaftigkeit der Themen, wie etwa die Entlarvung des Kleinbürgertums und die Kritik an autoritären Systemen, nicht verloren. Im Gegenteil, das Publikum schenkt den Schauspielern seine Aufmerksamkeit noch mehr.  

So endete das Stück mit einem großen Applaus und Standing Ovations. Dieser beeindruckende Theaterabend wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben.

Anna-Maria Hübel und Ah Hyeon Kim, 8a

 

Pranzo di natale Wahlpflichtfach "Italienisch"

In der letzten Stunde vor den Weihnachtsferien trafen sich die Gruppen des Wahlpflichtfachs Italienisch zum gemeinsamen pranzo di Natale. Ganz nach italienischer Tradition wurde groß aufgekocht und gemeinsam gespeist.
Als Antipasto gab es frisch gemachte Bruschetta mit Tomaten und Mozzarella und als Hauptspeise un Tris di primi.

Zur Auswahl standen Spaghetti alla Carbonara, Tagliatelle al ragù oder sugo al pomodoro sowie selbstgemachte Ravioli ricotta e spinaci. Typische dolci natalizi wie panettone und pandoro rundeten das Festessen ab.

Eine Klassenlektüre für JEDERMANN und JEDEFRAU?  6A

 

Die Klasse 6a ist eine besonders lesemotivierte Klasse, die nicht nur moderne Adoleszenzromane wertschätzt, sondern sich auch besonders für traditionelle Dramen begeistern lässt.

So haben wir uns in den letzten Deutschstunden mit dem populären Theaterstück „Jedermann” von Hugo von Hofmannsthal genauer auseinandergesetzt und darüber diskutiert, ob ein altes Mysterienspiel heute überhaupt noch zeitgemäß sei. Der Eifer sowie der Spaß beim Lesen in verteilten Rollen in der Klasse, das Interesse an der Aufführung des Stücks am Domplatz bei den Salzburger Festspielen und die abschließende Kreativaufgabe zum Buchcover sprechen für sich.

Folgende Rezension von Maximilian Kampitsch soll nun einen genaueren Eindruck über die gemeinsam gelesene Klassenlektüre geben.  

 

Mag. Sophie Stopper 

 

Rezension  

Trotz der Kompaktheit des Stückes, zeigt Hofmannsthal wie vergänglich irdische Besitztümer wirklich sind. Erst in der größten Not erkennt Jedermann die Vergänglichkeit seines Reichtums und die Notwendigkeit eines Gefährten, den er aufgrund seines Geizes auf Erden jedoch nicht findet. Der sogenannte „Jedermann” verlangt nach immer mehr Reizen und vergisst dabei, auf was es im Leben wirklich ankommt. Denn reich ist nicht derjenige, der alles hat, sondern derjenige, der nichts begehrt.   

Das berauschendste Fest geht einmal zu Ende, die Einsamkeit bleibt ihm jedoch. Das Stück spiegelt, obwohl es bereits vor mehr als hundert Jahren geschrieben worden ist, den Geist der heutigen Zeit sehr gut wider. Instagram, Facebook und Snapchat repräsentieren die gegenwärtige Oberflächlichkeit und sind in ihrer Bedeutung nicht anders als damals. Die wahren Freunde erkennt man erst, wenn es meist zu spät ist, wie Hoffmannsthal dies exzellent darstellt.  

Die Kulisse am Domplatz in Salzburg veranschaulicht, wie zeitlos das Stück von Arm oder Reich ist und wie wenig Besitz mit Glück korreliert. Die Protagnisten des „armen“ reichen Mannes, der Buhlschaft oder des Teufels lassen sich in jede Zeit versetzen und faszinieren dadurch seit Jahrzehnten tausende von Menschen.  

Maximilian Kampitsch  

 

Weihnachtsfeier 2A

Von Herzen schenken und beschenkt werden. Nachdem wir zuerst an einer Aktion der Pfarre Gersthof teilgenommen haben und voller Freude für eine Familie mit 3 Kindern hübsche Weihnachtspäckchen geschnürt haben, haben wir auch in der eigenen Klasse das Secret Center aktiviert und wunderschön miteinander gefeiert.

 

 

FROHE WEIHNACHTEN allerseits!

Rorate am Marianum am 12.12.2022

Es tut gut, die hektische Vorweihnachtszeit zu unterbrechen, um sich bewusst zu werden: Gott ist nahe. Wir feierten am Montag, 12. Dezember um 6:15 Uhr mit unserem Schulseelsorger, Priester Norbert Rodt, eine stimmungsvolle Roratemesse. Bei Kerzenschein und in der Stille konnten wir der Vorfreude auf Jesus, das kommende Licht, nachspüren.

 

Dazu passt, dass die Rorate einen Tag nach dem 3. Adventsonntag Gaudete – übersetzt: Freut euch! – stattfand: Weihnachten ist nicht mehr weit. Gott wird Mensch. Ein Geheimnis, das wir jedes Jahr von Neuem begehen und uns innerlich wandeln kann.

Nach der Rorate war noch genügend Zeit, um sich bei einer Agape im Speisesaal der Schule für den Tag zu stärken.                                                                                    

    Mag. Bernd Huber

Adventprojekt „Leere Tische am Hl. Abend! Lasst sie uns decken!“ 3A

Die 3A hat heuer wieder bei einer besonderen Adventaktion der Pfarre Gersthof mitgemacht. Uns war es wichtig in dieser schwierigen Zeit, einer Familie das Weihnachtsfest besonders zu machen.

 

Wir haben für die Kinder (6 Monate, 3 und 5 Jahre) der Familie einige Weihnachtsgeschenke gepackt und für die Mutter Gutscheine, damit sie benötigte Lebensmittel einkaufen kann.

Alle waren mit Freude dabei und uns war es ein Anliegen einer Familie zu helfen, die es momentan nicht so einfach hat.

Besuch in der Albertina 6A und 6B

Am 4. November 2022 besuchten wir, die 6B, gemeinsam mit unserer Parallelklasse 6A und den jeweiligen BE-Professorinnen, Mag.a Baumgartner und Mag.a Sanglhuber die Jean-Michel Basquiat-Ausstellung in der Albertina.

Zu sehen war die erste umfassende Retrospektive in Österreich dieses außergewöhnlichen, 1988 im Alter von 27 Jahren verstorbenen Starkünstlers. Mit rund 50 Werken gab die Schau Einblick in die einzigartige Bildsprache Basquiats. Seine symbolträchtigen, oft emotional sehr aufgeladenen Gemälde und Zeichnungen zeigen meist politische Themen auf wie Rassismus und soziale Ungerechtigkeiten. Der starke schwarze Mann dominierte schon früh Basquiats Bildkosmos, mehr Sichtbarkeit von schwarzer Kultur war ihm ein Herzensanliegen. Basquiat begann als Graffitikünstler, sehr bald war er jedoch in den bedeutendsten Galerien und Sammlungen vertreten. 1982 nahm Basquiat als jüngster Teilnehmer aller Zeiten an der Documenta in Kassel teil, er gilt weltweit als erster erfolgreicher schwarzer bildender Künstler.  

 

Ausgestattet mit Headsets, begleitete uns der Kunstvermittler durch die Ausstellung. Zunächst trafen wir auf einen Zeitstrahl mit wichtigen Ereignissen aus dem Leben von Basquiat. Wir hörten beispielsweise, dass er mit 17 sein bürgerliches Elternhaus verließ, in Manhattan auf Parkbänken sowie bei Freunden lebte und mit Madonna liiert war, bevor beide berühmt wurden. Nach einem kurzen Rundgang versuchten wir in Kleingruppen, zu einzelnen Zitaten passende Werke in der Ausstellung zu finden. Anschließend stellten wir jeweils der gesamten Klasse unsere Bilder vor und bemühten uns, die Werke zu deuten.

Als überraschend empfanden wir, dass gelegentlich die Formensprache sehr kindlich wirkte; überwältigt waren wir alle von der Ausdruckskraft der Bilder. Es war sehr spannend, diesen ersten schwarzen Maler und Grafiker von Weltrang kennen zu lernen. Basquiats Werk ist heute aktueller denn je!  

Johanna Jedlicka + Magdalena Markom 6B

Exkursion ins Weltmuseum 6A und 6B

Am 18. November und 24. Oktober besuchten die 6A und 6B jeweils das Weltmuseum am Heldenplatz. In einer dialogorientierten Führung machten sich die Schüler und Schülerinnen auf eine Entdeckungstour durch die Ausstellungsräume. Sie erfuhren viel Wissenswertes über die Begegnung von Amerika und Europa sowie die systematische Erforschung, Unterjochung und Kategorisierung des „neuen“ Kontinents durch europäische Großmächte und deren Entdecker und Entdeckerinnen. Die gezeigten Ausstellungsstücke veranschaulichen eindrücklich, wie Ikonen der Alten und Neuen Welt Amerikas einander heute wechselseitig zu einer identitätsstiftenden Formensprache beeinflussen.

Gemeinsam wurde zudem den Fragen nachgegangen, warum sich bestimmte Objekte heute im Weltmuseum Wien befinden und wie mit diesem kulturellen Erbe umgegangen werden kann und soll. Im Anschluss an den diskussionsreichen Rundgang kreierten die Schüler und Schülerinnen in Kleingruppen ein eigenes verbindendes Logo.

Auflug ins Viktor-Frankl-Museum 7A und 7B

Österreichische Persönlichkeiten der Psychologie

Die 7A und die 7B waren am 3. November 2022 mit ihrer Psychologielehrerin im Viktor-Frankl-Museum in der Mariannengasse im 9. Bezirk, um einige Eindrücke zum Leben und Werk des Begründers der 3. Wiener Schule der Psychotherapie – der Logotherapie und Existenzanalyse – zu gewinnen.

Nach einer kurzen biografischen Einführung wurden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und haben sich mit den drei Dimensionen des Menschenbildes nach Frankl und den drei Hauptstraßen, die zum Logos führen, auseinandergesetzt. Inspirierend war natürlich alleine Viktor Frankls Leben selbst und die Erkenntnis, dass wir uns letztlich immer entscheiden können.

Mmag.a Birgit Pilgerstorfer-Lasser

 

 

Volksschultag 13.10. und 14.10.2022

Das Marianum versteht sich als Schulzentrum und Ort der Begegnung. Ein großes Anliegen ist es, die Schnittstelle zwischen Volksschule und Gymnasium möglichst unkompliziert zu gestalten und einen geplanten Schulübertritt vorbereitend zu unterstützen.  

Aus diesem Grund veranstaltete unsere Schule auch in diesem Jahr wieder die bewährten Volksschultage. So kamen am 14.10. die hauseigene Volksschule sowie am 13.10. die Volksschule Schopenhauerstraße für einen Schnuppertag zu uns zu Besuch. Die eingeladenen DrittklässlerInnen konnten bei einem vielfältigen Workshopangebot den schulischen Alltag im Gymnasium live erleben und den abwechslungsreichen Fachunterricht an unserer Schule kennenlernen. 

Mit Begeisterung und großem Eifer wählten und belegten die Kinder jeweils zwei der folgenden Module: 

Bildnerische Erziehung: Druckwerkstatt „Halloween“ 

Musik: „Instrumente“ und „Singen & rund um die Stimme  -  „DIE MOORHEXE““ 

Deutsch: „Komm ins Märchenland“ 

Englisch: English is a Word Game 

Physik: Physiktastisch! 

Biologie: „BEAUTY-LAB“ 

Bewegung und Sport: Klettergarten 

Geschichte: Im Reich der Pharaonen 

Bühnenspiel: Musicaldance 

Der gemeinsame Vormittag verging wie im Flug und am Ende durften alle Kinder für ihre tollen Leistungen eine Urkunde mit nach Hause nehmen.  

 

 

Lehrausgang zur Universitätsbibliothek 7B

Im Rahmen der unverbindlichen Übung „Einführung in die Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens“ zur Vorbereitung auf die VWA unternahm die 7B am 7. Oktober einen Lehrausgang zur Hauptuniversität Wien. Gemeinsam wurden der Arkadenhof, der große Festsaal und die Stiegenaufgänge erkundet.

 

 

 

Anschließend erfuhren die Schüler und Schülerinnen bei einer gebuchten Führung durch die Bibliothek viel Wissenswertes über die Services der Universitätsbibliothek und die räumliche Orientierung vor Ort. Besonderer Höhepunkt war der Einblick in das sonst der Öffentlichkeit nicht zugängliche Magazin.  

MMag.a Christiane Burrati Parzinger

Exkursion nach Mauthausen 8A und 8B

Am 30.9.2022 machten wir, die 8A und 8B, unter der Führung von Fr. Prof. Riedel und Fr. Prof. Pollak, eine Exkursion ins ehemalige Konzentrationslager Mauthausen. Um den Leidensweg (im wahrsten Sinne des Wortes) der bedauernswerten Menschen von damals besser verstehen zu können, sind wir nicht mit dem Bus bis zum Lager, sondern sind nach St. Valentin mit dem Zug und von dort weiter nach Mauthausen gefahren, um dann die Strecke, welche die Häftlinge selbst gehen mussten, auch zu gehen. Dort angekommen hatten wir eine Führung und wurden mit der Schrecklichkeit der damaligen Zeit und dem unaussprechlichen Leid der Lagerinsassen konfrontiert. Die damalige Situation in Worte zu fassen ist unmöglich, denn die perfide Boshaftigkeit der Lageraufseher und Lagerverwalter kann man mit Worten gar nicht beschreiben.

Das beste Beispiel hierfür ist die „Todesstiege“. Aber man muss das als gegeben hinnehmen. Das sind Tatsachen, die heutzutage, Gott sei Dank, ohne Verschleierung öffentlich gemacht werden. Noch einige lebende Zeitzeugen bemühen sich, dass diese schrecklichen Taten und Vorgänge unvergesslich bleiben und sich nie mehr wiederholen.  

Nach dieser Führung sind wir denselben Weg Richtung Bahnhof zurückgegangen, diesmal aber eher schweigend und bedrückt. Damit kann man feststellen, dass solche Exkursionen auch bei jungen Menschen einen Eindruck hinterlassen und in Hinkunft auch weiter von Wert sein werden.

Exkursion zum BIZ - Berufsorientierung in der 4A

Am 9.9.2022 fuhren wir, also meine Klasse 4a sowie unsere Klassenvorständin Mag. Stopper und unsere Geographielehrerin MMag. Schallmayer ins BIZ in Ottakring. Wir erfuhren in einem spannenden Workshop, welche verschiedenen Wege es gibt, um seinem Traumberuf näher zu kommen. 

Wir wurden von zwei netten Mitarbeiterinnen empfangen und begrüßt. Die beiden erklärten uns genau, welche Wege wir nach der vierten Klasse Unterstufe einschlagen können. Alle hörten deshalb sehr aufmerksam zu. Beispielsweise kann man eine Berufsbildende Schule besuchen oder aber auch nach dem neunten Schuljahr eine Lehre beginnen. Nach einer ausführlichen Präsentation über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten machten wir zwei verschiedene Tests, um unsere Interessen und Stärken besser einschätzen zu können. Die Hälfte aller Kinder bekam ein Tablet, auf dem wir verschiedene Fragen beantworteten, alle anderen gingen in einen Computerraum. Nach einer kurzen Zeit bekam ich bereits meine Ergebnisse, die mich nicht wirklich überraschten. Mein Traum ist es, später einmal eine Tierärztin zu sein. Alles, was mit Medizin zu tun hat, interessiert mich sehr. Das, was mich bei meinem Ergebnis allerdings überrascht hat, ist, dass eine Lehre für mich gut geeignet wäre. Ich glaube aber, dass ich lieber weiter in die Schule gehen möchte. 

Bei meinen MitschülerInnen sind wiederum ganz andere spannende Ergebnisse herausgekommen. Ich freue mich auf die nächsten Workshops, in denen es um das Bewerbungsschreiben und noch einmal genauer um unsere Talente sowie Stärken gehen wird. 

Alexandra Wozak-Riha 

Der Besuch mit meiner Klasse 4a im Berufsinformationszentrum war nicht nur lustig gestaltet, sondern auch sehr informativ und hilfreich. 

Nach einer spannenden Präsentation zu verschiedenen Ausbildungswegen konnten wir zwei Kompetenz-Tests im BIZ durchmachen. Beide Ergebnisse der Tests ergaben, dass ich mich besonders für das Handwerk interessiere. Und das stimmt, denn ich möchte später einmal sehr gerne einen handwerklichen Beruf erlernen. Ich bin mir aber noch nicht sicher, welche Arbeit genau zu mir passen könnte. Allerdings wurde mir bei den Testergebnissen ein Bereich vorgeschlagen, der etwas für mich sein könnte. Ein Beruf im Einzel-, Groß- oder Online-Handel hört sich vielversprechend an, das möchte ich mir noch genauer anschauen. 

Mir hat die Exkursion gut gefallen, denn ich konnte einiges für mich mitnehmen. Es gibt so viele Möglichkeiten, um seinen Traumberuf verwirklichen zu können und ich bin gespannt, wo mich mein Ausbildungs- und späterer Berufsweg noch überall hinführen wird. 

Lion Mayer 

 

TEAMBUILDING auf den Steinhofgründen 2A

Bei - trotz aller schlechter Prognosen -  trockenem, ja zwischendurch sogar sonnigem Wetter machte sich die 2a am Montag, den 26.September in Begleitung ihrer Klassenvorständin Mag. Petra Matz-Fandl  und ihrer Englisch-Lehrerin Mag. Hanna Kleeweis auf zu den Steinhofgründen, um dort ihren ersten Teambuilding-Tag zu verbringen.  

Die Klasse hatte heuer fünf Neuzugänge bekommen, die das Geschlechterverhältnis zwischen Mädchen und Burschen nun etwas ausglichen, waren wir voriges Jahr doch ziemlich weiblich dominiert. Aber bei so viel Veränderung kann es schon etwas Training brauchen, um das große Potential einer funktionierenden Klassengemeinschaft auszuschöpfen.  

 

Schnell wurde bei den verschiedenen Aktivitäten unter der fachkundigen Leitung von Trainer Swen Gaman klar, dass Teamgeist und häufig das Zurückstellen eigener Interessen wesentlich sind, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Man muss schon das eigene Ego im Zaum halten und miteinander „werkeln“, um die scharfe Goldmine aus dem Silbersee zu bergen oder bei „Capture the flag“ die gruppenzugehörige Trophäe zu retten. Spaß und Freude an der Bewegung kamen dabei nicht zu kurz! Ein herzliches Dankeschön an die „Outdoorpartners“ – wir haben kurzweilige, lehrreiche und inspirierende Stunden miteinander verbracht, die uns als Klasse hoffentlich weiterbringen und durch das Schuljahr tragen werden.  

 

Mag. Petra Matz-Fandl  

Ausflug nach Salzburg

Projektwoche der 4A

Diese Projektwoche der 4a, die wir gemeinsam im schönen Salzburg verbracht haben, wird uns definitiv ganz lange in Erinnerung bleiben. Unsere lustigen Erlebnisse und Abenteuer haben wir in einem Reisetagebuch festgehalten. 

Montag, 19.9.22 

Der Montag war der Beginn einer spannenden Projektwoche in Salzburg von meiner Klasse, der 4a. In den frühen Morgenstunden trafen wir uns mit unserer Klassenlehrerin Frau Mag. Stopper, welche die Reise leitete und Herrn Mag. Karadar. Am Wiener Westbahnhof fand sich die Klasse zusammen, damit die Abreise starten konnte.  

Die Zugfahrt gestaltete sich sehr lustig und alle freuten sich schon auf die bevorstehenden Tage. Nachdem wir unser Gepäck im Hostel deponiert hatten, setzten wir uns in den Wartebereich und aßen unsere Jause. Gestärkt begaben wir uns auf den Weg in das Zentrum von Salzburg, wo wir auf die Leiterin des geplanten Stadtrundgangs trafen. Wir konnten viele spannende Informationen aufschnappen, wie zum Beispiel, in welchem Haus Mozart geboren worden war. Wir haben auch eine alte Taverne gesehen, in der mittlerweile ein McDonalds eingezogen ist, der von außen aussah, als wäre er aus dem Jahr 1900. Nach einer kurzen Stärkung starteten wir eine knifflige Schnitzeljagd, bei der die Aufgabe darin bestand, bestimmte Infos über Orte und Bräuche der Stadt herauszufinden. 

Eine Weile später trafen wir uns in einem Eisladen, wo wir ein Eis von unserer Klassenlehrerin geschenkt bekamen und danach schlenderten wir gemütlich zu unserer Unterkunft zurück. Das beste des Tages war, dass wir nach dem Abendessen noch ins Kino gingen. Wir sahen einen sehr emotionalen und interessanten Film namens „Gesang der Flusskrebse“. 

Müde und zufrieden schliefen wir nach längeren Gesprächen im Bett ein. 

Maximilian Bräuer, Taim Jonblat, Evelina Basalyk 

Dienstag, 20.9.22 

Am Dienstag mussten wir sehr früh aufstehen, da wir viel Spannendes vorhatten und mit einem Bus ins Salzburger Land fuhren. 

Unser erstes Ziel war die Burg Hohenwerfen, zu der wir hinaufwanderten. Das Schönste an diesem Tag war für mich die Greifvogelshow. Unter freiem Himmel gaben verschiedene Greifvögel ihre Flugkünste zum Besten. Gott sei Dank hörte es kurz zu regnen auf und wir bestaunten einen Mäusebussard, verschiedene Falken und Geier. Die FalknerInnen hatten dicke Handschuhe an und animierten die Vögel zu kunstvollen Flügen. Anschließend erkundeten wir noch das Innere der Festung und erfuhren einiges über die Errichtung aber auch Verteidigung der Burg. 

Obwohl wir schon so viel erlebt hatten und zu Fuß unterwegs waren, ging es mit dem Bus weiter zur Eisriesenwelt. Die größte Eishöhle der Welt liegt im Tennengebirge und ist 42 km lang. Mit Winterjacke, dicken Socken und Haube ausgestattet meisterten wir die anstrengende Wanderung inklusive Gondelfahrten zur Höhle. Leider ließ sich an diesem Tag die Sonne nicht blicken und kurze Zeit schneite es sogar kurz. Am späten Nachmittag kamen wir in der Höhle an, in der es mittlerweile stockdunkel und somit sehr mystisch war. Mit alten Lampen ausgestattet erklommen wir die rund 1400 Stufen in der Höhle und bestaunten die eindrucksvollen Eisformationen. Das war ein einzigartiges Erlebnis. Spätestens nach dem Abstieg waren nun alle müde und wir fielen nach dem Abendessen glücklich ins warme Bett.  

Alexandra Wozak-Riha, Mag. Stopper 

Mittwoch, 21.9.22 

Eigentlich hätten wir am Mittwoch auf den Untersberg fahren wollen, doch das Wetter war nicht besonders gut und so versteckte sich der Berg unter einer dicken Wolkenschicht. Unsere Klassenlehrerin konnte Gott sei Dank die Ausflüge umbuchen und so verbrachten wir einen Kulturtag in der Stadt. Viele von uns waren darüber froh, da sie noch vom Vortag ziemlich müde waren. 

Am Vormittag besuchten wir die Salzburger Festspiele und bekamen eine spannende Führung durch die verschiedenen Spielstätten. Wir betrachteten prachtvolle Säle und lauschten Musiker, die in der Felsenreitschule probten. Das war sehr schön zu sehen, auch die Einblicke hinter die großen Bühnen waren beeindruckend. 

Nach einer kurzen Mittagspause in der Stadt fuhren wir einen steilen Weg mit der Festungsbahn auf den Mönchsberg hinauf, um die bekannte Festung Hohensalzburg zu erklimmen. Dort erfuhren wir mehr über die Geschichte Salzburgs und wie die Stadt zu ihrem Namen gekommen ist. Der typische Salzburger Schnürlregen hat sich verzogen und so genossen wir in der Sonne die schöne Aussicht. Wir hatten auch das Glück, dass wir zur Zeit des beliebten Rupertikirtags in der Stadt waren. Und so schlenderten und bummelten wir gemeinsam umher, kauften Zuckerwatte, Lebkuchenherzen und fuhren mit unterhaltsamen Fahrgeschäften. Wir hatten viel Spaß, doch danach war vielen auch ein bisschen schwindelig. 

Über den Mirabellgarten spazierten wir zum Hostel zurück und rundeten den Abend mit dem Spiel „Werwolf“ ab. 

Luis Schöberl, Sophia Ciocan 

 

Donnerstag, 22.9.22 und Freitag, 23.9.22 

Der Donnerstag war noch einmal ein besonderer Tag, es war mittlerweile der vorletzte Tag und so genossen wir die Zeit umso mehr. 

In der Früh richteten wir die ganze Ausrüstung zusammen, ich ahnte, dass es ein anstrengender Tag werden wird. Mit knurrendem Magen ging ich zum Frühstück und hatte Glück, da niemand an der Pancake-Maschine war und so machte ich mir gleich sechs Stück. 

Gestärkt fuhren wir mit dem Bus zum Untersberg und gingen gut gelaunt zur Talstation, denn wir fuhren mit einer großen Gondel alle gemeinsam auf den rund 1800 Meter hohen Berg. Von unten zeigten wir noch auf den hohen Gipfel, der weiß glänzte. Oben angekommen waren wir froh über unsere Winterausrüstung, denn es lag viel Schnee. Viele von uns waren das erste Mal auf so einem hohen Berg und überrascht über dieses einzigartige Panorama. Die Sonne schien und wir wanderten gemeinsam zu einem Gipfelkreuz, von dem aus wir über Salzburg, Oberösterreich und Bayern blicken konnten. Die Aussicht war wunderbar und wir hatten viel Spaß einen großen Steinbock aus der Ferne zu beobachten. Freche Vögel, die unsere Jause stehlen wollten und eine Schneeballschlacht bereiteten uns besonders viel Freude. 

Im Hostel schlüpften wir schnell in eine andere Kleidung, die nicht lange trocken blieb, denn am Nachmittag besuchten wir in Hellbrunn die Wasserspiele. Das wasserbetriebene Theater war besonders schön anzuschauen, doch auch hier wurden wir von einem Wasserstrahl überrascht. Während den Vorführungen wurden viele nass, doch gerade das machte unglaublich viel Spaß. Am nahegelegenen Spielplatz ließen wir den Nachmittag in Hellbrunn in der Herbstsonne ausklingen. 

Der letzte Abend brach leider an, doch Gott sei Dank hatten wir noch einen letzten lustigen Programmpunkt vor uns - Wir gingen miteinander Bowlen. Ein paar von uns bowlten zum ersten Mal, doch sie schlugen sich richtig gut! 

Die Woche verging viel zu schnell und so packten wir am Freitag unsere Koffer und fuhren mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck nach Wien zurück. 

Das war eine sehr coole und spannende Projektwoche, wofür wir sehr dankbar sind, denn wir haben so viel miteinander erlebt in Salzburg. Jeder Tag war etwas Besonderes und die Stimmung unter uns war genial! 

Kristina Grbic, Lion Mayer, Dominik Hallai 

Gemeinsam unterwegs

Eröffnungsgottesdienst am 09.09.2022

Gemeinsam unterwegs: So lautete das Motto unseres diesjährigen Eröffnungsgottesdienstes am Freitag der ersten Schulwoche.

Zum ersten Mal nach langer Zeit konnten wir wieder gemeinsam Eucharistie feiern, Corona machte uns dieses Mal keinen Strich durch die Rechnung. Der Gottesdienst in der Kirche Gersthof mit unserem Priester Norbert bot die Möglichkeit, das neue Schuljahr als einen langen Wanderweg zu betrachten. Viele schöne Begegnungen warten auf diesem Weg, auch wenn er manchmal beschwerlich sein wird. Das verdeutlichte auch das Evangelium, die Geschichte von Jesus und dem Seesturm: Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns begleitet und die Angst nicht das letzte Wort hat. Jesus spricht zu den Jüngern: „Habt ihr noch keinen Glauben?“ (Mk 4, 40)

 

Die Erfahrung, als Schüler/Schülerin willkommen zu sein, stärkt und lässt so manche Durststrecke überwinden. Der Glaube aber ist der stärkste Rückhalt und strahlt auf unsere Mitmenschen aus. Voller neuer Energie starten wir ins Schuljahr!

Mag. Bernd Huber     

Interreligiöse Feier: Gemeinsam sind wir stark 30.6.2022

Unter diesem Motto kamen wir am vorletzten Schultag (30.6.) im Schulhof zusammen, um eine interreligiöse Feier zu begehen. Die Vielfalt und Buntheit der Gesellschaft spiegelt sich auch im unterschiedlichen Glauben von SchülerInnen wider. Als katholische Schule ist es uns wichtig, für das Miteinander der Religionen einzustehen und es im Gebet vorzuleben. 

An der Gestaltung der interreligiösen Feier waren unser Islamlehrer Prof. Yagdi und von christlicher Seite unser Priester Norbert und die ReligionslehrerInnen Prof. Novak, Huber (beide kath.) und Dopplinger (evang.) beteiligt. 

Es wurden Stellen aus dem Koran und der Bibel vorgelesen und ausgedeutet, islamische und christliche Bitten an Gott formuliert und ein Segen gesprochen. 

Das Wetter an diesem Sommertag war ausgezeichnet und so war es umso schöner, im Freien der Gitarrenmusik von Prof. Gruber und Walch zu lauschen und mit Freude mitzusingen.

Man hat gespürt, dass wir eine große Schulgemeinschaft sind, die vom Zusammenhalt aller lebt. Die Religionen können ihren Beitrag dazu leisten und Orte der Begegnung schaffen.

Mag. Bernd Huber 

WU-Campus - Architekturrundgang (Projekttag) 6A

Am 28.06.2022 besuchte die 6A gemeinsam mit Frau Prof.in Baumgartner den WU-Campus in Wien. Die neue WU zeichnet sich durch außergewöhnliche, spektakuläre Architektur aus; sechs internationale ArchitektInnen verwirklichten hier ihre Vorstellungen von einem Studiengebäude. Gelb, rot, grau, schräg, organisch und kristallin schimmern die neuen Bauwerke von außen, gleich einem Kunstwerk. Auch im Inneren sind die Wände meist nicht gerade und rechtwinkelig, sondern weisen ziemlich außergewöhnliche Formen und zahlreiche schräge Ebenen auf. Sowohl Stahl und Glas als auch Holz spielen als Baumaterialien eine große Rolle.

Genauer haben wir uns das „Learning and Library“-Zentrum angesehen. 

Das Gebäude wurde von der im Jahr 2016 verstorbenen und mehrfach preisgekrönten irakisch-britischen Architektin Zaha Hadid entworfen. Von außen sieht die Architektur schief und sehr schräg aus, im Inneren eröffnet sich ein weißer Raum, bestehend aus organischen runden Formen. Die Atmosphäre ist angenehm und leise - ein perfekter Ort zum Lernen. 

Die neue WU kann man jederzeit kostenlos besuchen und erleben, wie künstlerisch und kreativ Architektur sein kann. Solchen Bauwerken begegnet man nicht täglich in Wien – sehr modern wirkt dieser Teil unserer Stadt.

Sara Anyasco, 6A

„Die unbewusste Verführung“ - Shopdesign und Einkaufsverhalten (Projekttag) 6B

Die Gestaltung von Shops, deren Architektur, trägt wesentlich zu unserem Einkaufsverhalten bei. Wir, die SchülerInnen der 6B, analysierten am 29.06.2022 gemeinsam mit Frau Prof.in Baumgartner bei einem Rundgang durch die Innenstadt Eingangsbereiche und Schaufenstergestaltungen von Einzelhandelsgeschäften und Einkaufszentren. 

Am Beginn unserer Tour stand ein Besuch in den Ringstraßengalerien. Nach einer Bewertung des Shoppingcenters aus der Sicht einer Unternehmerin, eines Vaters mit Kind und eines Obdachlosen bekamen wir Information über die Geschichte von Einkaufszentren. Wir waren sehr erstaunt, zu hören, dass die Idee für die erste Shoppingmall in den USA von einem ehemaligen Österreicher, Viktor Gruen, stammte.

Bei unserem darauffolgenden Spaziergang durch die Kärntnerstraße betrachteten wir verschiedenste Geschäftsportale und Schaufenstergestaltungen und besprachen die jeweils unterschiedlichen Geschäftsideen. Besonders aufregend fanden wir bei Swarovski die Suche nach dem teuersten und billigsten Produkt.

Alles in allem fanden wir die Führung sehr cool und spannend!

Fabian Csaicsich, Leon Schöberl, Simon Weckauf, 6B

Sportfest Unterstufe

Am 15. Juni 2022 konnte nach langer Pause endlich wieder das Sportfest stattfinden. Die Schüler*innen traten in den Disziplinen Weitwurf, Weitsprung, Dauerlauf und Sprint gegeneinander an. Im Anschluss fand eine Siegerehrung im Hof der Schule statt.